Showdown zum Feierabend

Ich arbeite zwar in einer Behörde, aber es gibt hier echt ein Paar coole Leute, die beängstigend nahe meine Lebensphilosophie teilen.

Ich rede gerade von meiner Verliebtheit. Ich erzählte von dem Mädchen, dass so weit weg ist. Ich erzähle von meinen gebundenen Händen in dieser Situation und dass ich trotzdem so belebt bin und ich irgendwie immer auf mein Glück warte. Bis es Eintrifft oder sich andere Tore öffnen.
Ich habe mir ja nicht das einfachste Ziel gesetzt. Aber ich will eben nur das erreichen, was in meinem Kopf abgeht. Solange ich das mit ihm vereinbaren kann.

„Was spricht gegen so ne Beziehung in der man sich selten sieht!“

Er:“Richtig. Die meissten Beziehungen scheitern ja daran, dass man sich oft sieht!“
Ich: „Eben. Wozu braucht man dann immer jemanden um sich, oder? Mein Leben is doch geil“
Er:“Richtig. Und zwar zu hundert Prozent. Und wenn du deine gebliebte Siehst sind es 110 Prozent! Und mehr als hundert Prozent braucht man eigentlich nicht. Das is Luxus Junge. Das kann von mir aus eine Leben so weiter gehen.“

So infantil sich dieses Gespräch auch anhört, ist mir durchaus bewusst wieviel ernst dahinter steckt. Ich m eine der Junge is 7 Jahre jünger als ich. Aber er teilt dieselbe Meinung wie ich. Solange ich mich für jemanden verändern muss, will ich ihn nicht haben. Es sei denn ich verändere mich freiwillig.

Und tatsächlich. Ich denke manchmal dass es das schönste ist sich selbst zu lieben. Und das ist wirklich toll. Der Junge, mag er vielleicht auch ein kleiner Teufel sein, der in mir einen Komplizen gefunden hat, sprach mir total aus der Seele.

Jetz mach ich mich auf den Heimweg. Ich liebe diesen Job.

26.9.14 17:52

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