Archiv

Ich bin mal wieder auf Arbeit...

ich denke mal, dass ich aus rein rechtlichen Gründen, nicht mehr das sagen darf, was mir eigentlich zu dieser Politik einfällt. Und es hat relativ wenig mit Arbeit zu tun.

Man muss aus allem das Beste machen. Ich denke das habe ich getan. Die letzten 5 Tage. Mein Auto war kaputt. Normalerweise ist das immer der GAU des Jahres.
Diesmal lehnte ich mich zurück und saß es aus wie ein anständiger Penner.

Ich lebte wie ein richtiger Arbeitsloser Assi. Ich hab lange geschlafen, bin in Unterhosen in der Bude umhergegurkt, hab m eine Gitarre gepackt und songs für mein Solopfojekt geübt. Den ganz normalen Wahnsinnigen Traum gelebt.

Dass ich alles andere als ein Teamwesen bin ist mir nicht zuletzt klar geworden, als ich das FußballEM-Finale alleine angesehen habe. Ich hab irgendwie auch nichts vermisst. Es war schöner, als sich mit den Leuten über diese Spielzüge zu streiten.

Ich hab viel Zeit an der Frischen luft verbracht, und den lieben Gott einen frohen Mann sein lassen: Daran könnte man sich gewöhnen. Ich kam nicht im traume darauf einen Kumpel oder sowas ähnliches anzurufen, weil ich diese Zeit so schön vergammeln konnte.

Heute war ich dann relativ früh auf Arbeit und hab erstmal den Geburtstag von meiner Lady Sunshine vergessen. Hab den Kuriers losgeschickt. Paar Blumen, paar Pralinen. Frauen eben.

Als ich heute Morgen mein Klo reinigte (Jeder weis was wohl wieder passiert ist) ist mir die WC -Ente auf den Boden gefallen. EIn bisschen Seife ist raugespritzt, direkt in mein Linkes auge. Ich bin so dermaßen wütend darüber.

Ich kann auf dem Auge nun kaum noch was sehen.
DAs Wetter ist schön.
CottonFields Forever

Der Ramon, Der Träumer, Der Arbeiter
aus dem Land der dichter und Denker

1.7.08 09:14, kommentieren



Komm Schicksal... Schlag noch mal zu... ich lebe immer noch

Die da oben im Himmel lachen sich mit Sicherheit kaputt, über das was sie hier unten sehen.

Mag ein Zufall sein, was in diesen Tagen passiert.
Aber ich sehe mich gerade im Kampf mit einem Gegner, der mit allen Wassern gewaschen ist. Ein Profi, ein Killer.

Und ich bin der Amateur, der es nur durch Glück in die Vorrunde geschafft hat, und ein Paar runden gut geboxt hat.

Es ist unfair. Einfach nur unfair, oder ein radikalier Prüfstein, der mich auf Herz und Nieren prüft.

Ich weis, dass es teilweise Spinnerei meiner Gedanken ist. Aber es kommt eben mal wieder alles auf einmal. Es sind wohl Belanglosigkeiten, die mich aus der Bahn werfen. Meine eigene Wichtigtuerei.

3mal gab man mir in den letzten Tagen Gottes Segen. Drei Fremde. Ein Neger, ein Zigeuner. Und gestern ein nicht ganz so unbekannter Katholischer Pfarrer, der mich konsumierend vor meiner Bude fand.

Und wieder stellte er mir dieselben Fragen wie "Wie machst du das nur?"

Ich wusste was er meinte. Aber ich wusste nicht wie ich es mache. So viele Freche Fragen lagen mir auf der Zunge, aber ich hatte genug respekt, oder fehlte mir der Elan, diesen man nicht zu ärgern, sondern ihm im Glauben zu lassen einen Gläubigen Menschen vor ihm zu haben.

Selbst die Geburtstage, die man nicht vergessen kann, fallen mir nicht mehr ein. Aber Gott sei dank weis ich ja noch wie man Blumen besorgt, wenn es nötig ist.

Wieder mal eine Freude gemacht. Wieder mal eine kleine Seele gerettet.

Ich verbring grad viel zeit mit meiner Oma. Sie kümmert sich um mich. Gibt mir essen. Alleine durch meine Anwesenheit hab ich das Gefühl was gutes zu tun, und dabei auch noch billig weg zu kommen.

Sie hat mir heute von ihrem Flüchtlingsleben im 2ten Weltkrieg erzählt. Es war einfach nur Wahnsinn. ich hab Fragen gestellt wie ein kleinkind.

Wie kann man erfahren, dass der RUsse einmarschiert, wenn man gar keinen Fernseher hat? Und wie ist es, wie fühlt es sich an, wenn Plötzlich die Polizei mit ihren Megaphonen zur Flucht aufruft? Wie ist es, wenn man alles zurück lassen muss, und den Feind immer im Nacken hat.

Ich hätte heulen können, wenn ich daran denke, was ich in meiner Bisherigen Karriere zu erzählen habe, und wenn ich daran denke, wie viel Angst ich habe, alles vergangene irgendwann zu vergessen.

Was meine Oma mir heut erzählt hat, liegt nun schon über 60 Jahre zurück. Und ich höre zu als würde sie von einem John Wayne film erzählen.

Ich geh Pseudo Fuckin Depri Feiern.

Amen ihr geister

1.7.08 22:29, kommentieren

Ach und nochwas

JA, es ist wirklich so. Mein Internet geht wieder.

1.7.08 22:33, kommentieren

Fehl am Platz

Entweder bin ich einfach zu blöd, oder ich hab das Menschsein einfach nicht verdient.

So richtig fehl am Platz. So kommts mir grad vor. Bei aller Liebe, aller Arbeit, allem Sonst irgendwelchen Scheiss, ist es an sich egal wie viel ich dazu bei trage, dass am Ende was raus kommt.

Es ist kein Berufliches Problem. Auf keinen Fall. Es ist mit der Musik so, es ist mit dem Leben so.

Irgendwas hab ich wohl nicht verstanden, wenn ich am ende wie ein Lamm da sitze und frage "Was hab ich nun schon wieder falsch gemacht?"

Vielleicht ist mein Wertschätzung an dieses Leben eine ganz andere. Die Werschätzung an die Musik, Meine Liebe, meine Freunde, meine Familie.

Ich hab mich nicht mit Ruhm bekleckert. Alles irgendwo hin ausgereizt. So kommt es mir vor. Vorwürfe muss man mir garnicht mehr machen. Die mach ich mir selber.

Aber so lange es noch Menschen gibt, die meines erachtens weniger erreicht haben als ich, ist immer noch Hoffnung da. So hörte ich es gestern "Hast du schon jemals einen faulerern Menschen gesehen!" Gemeint war ein Cousin von mir.

Er ist fauler. Er ist Arbeitslos, er säuft Bier in Hülle und Fülle. Er hat nichts zu tun und ER LEBT, man mag es nicht glauben.

50 Jahre, und er lebt ein Leben, wie ein Grundschulkind. Und der kommt sich nicht fehl am Platz vor. Weil er ein unglaubliches Selbstbewusstsein hat. Er kann Autos zusammen und auseinander bauen. Das macht ihn für sich selbst zum Helden.

Respect Yourself - Das könnte das Thema sein. Vielleicht bekomm ich ja endlich diesen Respekt vor mir selbst wieder.

Ich war mal auf einem guten Weg. Da war ich glaub ich 8 oder 9 Jahre. Ich verdiente mein erstes Geld, als ich meine Spielsachen auf einem Flomarkt verkauft habe. Unabhängigkeit. DAs wurde mir da zum ersten mal bewusst, dass ich auf einmal Geld hatte, dass ich ausgeben konnte wie ich wollte. Ich musste mir nicht anhören wo ich es her hatte.

In der Schule war ich mal richtig gut. Bis es mir irgendso ein Lehrer mal gesagt hat. Mein Zeugnis in der5ten Klasse war genial. Vor allem so Fächer wie Mathe und Erdkunde. Selbst in Englisch hat ich ne 2. DAs hatte mich an sich garnicht interessiert. Ich hab einfach nur geacktert, weil ich angst davo hatte zu verkacken.

Irgendwie musste ich wohl was besonderes gewesen sein. Mathe war eine meiner Schwächen, aber meinen Kumpels musste ich trotzdem helfen.

Ich war ein kleines Genie und hab es nichtmal mitbekommen. Von da an war mir klar, dass ich wohl den weg des geringsten Widerstands gehen werde. Für den Rest meines Lebens.

Ich fühlte mich irgendwie unsichtbar. Aber alle anderen haben mich gesehen. Ich zeigte so wenig interesse an Allem. Weil ich einfach nicht zu diesen Leuten gehörte, die sich nach der Schule treffen.

Ich war ein kleiner Seelenloser Zombie und sah den Wald vor lauter Bäumen nicht. Ich war nicht fleißig, brauchte keinen Sozialen kontakte. Ich kam nach der Schule nach Hause, da hatte ich noch meine Wohnwagenleute, ich aß, machte meine Hausaufgaben.

Als ich 14 war änderte sich das Irgendwann. Ich hatte auf einmal Gefallen daran erkannt zu werden. Wenn ich in meine Alte Schulklasse kam, da freuten sich meine Mitschüler auf einmal wirklich auf mich. und ich hab mich auch gefreut. Von da an begánnen erstmal 2 geile Jahre.

Ich hatte meine Lobby. Allerdings ging ich rein Schulisch immernoch den weg des geringsten Widerstandes und war am Ende einfach nur noch froh, als das Gericht bei mir anklingelte und mir mitteilte, dass ich ne Ausbildungsstelle hab.

Schon beim Vorstellungs gespräch war mir wieder klar, dass ich da nicht hingehörte. Aber ich sah meine Mitstreiter, nervös und angespannt. Ich hatte nichts zu verlieren. Und zack eine Runde weiter.

Und irgendwie kam der Respekt auf der Entwicklungsebene. Vom Trödler zum Azubi. So kann mans sagen.

Meine damalige Freundin war grad auf dem Gymnasium und war richtig schlau. Das sind diese Leute, die immer etwas intelligentes in mir sehen. Als mir die ganze Sache auf dem Keks ging, und ich einem Schlussmachen der Beziehung, aus dem Weg gehen wollte, da kam mir meine Klassenfahrt nach Italien gerade recht.

Ich stand vor dem Bus, wollte einsteigen, und da ist dieses Mädchen, dass ich damals meine Freundin nannte, um die Ecke gekommen, um mit mir Schluss zu machen.

Ich war schockiert, für etwa genau 2 Minuten. Dann fuhr dieser Blöde Bus los in Richtung Italien.

Ramon hatte mal wieder versagt, seit langem. Aber er kam wie immer damit klar. Als Jugendlicher hast du noch diesen Freien Kopf, diesen Gedanken, dass dich irgendwer tragen wird, und das deine Große Zeit noch kommen wird.

Das ganze ist nun 10 Jahre her. Ewige Freundschaft hatten wir uns geschworen. Und was ist von den 20 Leuten geblieben? Nicht mal mehr eine Hand voll. Ich seh sie noch hin und wieder, sie sehen mich, sie erkennen mich. Aber das INteresse ist einfach weg.

Vielleicht hat mich Frankfurt verdorben. Vielleicht hat mir diese Ausbildung die Letzte Möglichkeit genommen endlich zu raffen, dass das Leben aus Arbeiten besteht. Arbeiten und Arsch hoch kriegen.

Komischerweise ist der Traum von Musik doch war geworden. Ich weis noch wie ich meine erste Gitarre gekauft habe. Ich konnte nichts. Garnichts. Nicht Stimmen nicht spielen. Aber es war ein geiles Gefühl. Seit langem hatte ich wieder was fürs herz. Ich konnte nur einen Akkord, aber ich fühlte ihn. Von nun an war alles andere nebensache. Leider. Nach ner weile konnte ich schon besser spielen. Wir gründeten die Handicapt Band. Bis heute rege ich mich immer wieder über diese Band auf.

Ich schrieb lieder auf Arbeit. Für die Arbeit. Die Leute Freuten sich. Und ich freute mich, dass ich Kunst und Justiz verbinden könnte. Vielleicht ein Fehler oder eine Täuschung. Ich weis es nicht.

Aber egal wie schlecht ich mich fühle. Egal was für schmerzen ich habe. Für die Musik komm ich aus dem Bett. Für die Musik hab ich immer alles getan und alles vergessen. Jede Depression, jeder Drang aufzugeben ist wie weggeblasen, wenn ich spiele.

Ich bin verdammt. Und andere leiden darunter. Entweder verletze ich sie oder ich langweile Sie. Ich kann da irgendwie garnichts dafür. Je mehr zurückhaltung ich über, desto lauter Rufen die Leute.

Und das macht mich irgendwie schon wieder stolz, weil ich es ja auch garnicht mehr darauf anlege ein beliebter Kerl zu sein.

Ich fühle mich manchmal doch als wäre ich ein wenig erwachsen geworden. Ich möchte weinen, aber ich kann nicht. Vielleicht ist es dieser Peter Pan, der aus mir verschwindet, den ich vermisse.

So viele gibt es, die mich mögen, und doch kann kaum einer mit mir umgehen. Son bisschen Respekt, und ich fress dir aus der Hand. Das ist es.

Ich habe den Drang ganz normal zu sein. Und wenn ich so behandelt werde, dann fühl ich mich wohl. Ich bin nichtmehr der Superstar. Ich bin immer noch mehr als manch anderer, aber ich bin ruhiger geworden.

Wenn ich mir die Jugend von Heute ansehe, dann weis ich, dass sich nciht sonderlich viel Entwickelt hat.
Gut, die 14 Jährigen sehen aus wie 20 und sind auch schon alle am Vögeln, aber die Konflickte sind immer noch dieselben geblieben. Und alle haben Handys und Internet. Auf der Straße am Freiheitsplatz, da prügeln sich immer noch Gangs und verticken Drogen. Deutschland hat immer noch keinen Titel gewonnen, wie vor 10 Jahren, als ich meine erste WM sah.

WIR- ich sage WIR, und meine uns MENSCHEN. Es gibt so ein Paar, die immer nach Anerkennung schrein werden. Wer nicht? Ich glaube ich bin klug genug um zu wissen, dass das schon immer in mir lungerte. Deswegen hab ich in der Grundschule immer den Affen gemacht. Deswegen habe ich bilder gemalt, und leute runtergemacht.

OH nein, was hab ich getan. Da legt man ein kleines Feuer und jetzt brennt der gesamte Wald. In diesem Moment passiert genau das wo vor ich immer brass hatte.

Warum können Frauen nicht sein wie Männer? Warum muss man sich immer so fühlen, als wenn man für alles eine Besondere Erklärung braucht, und warum gewinnen die immer?

Komischerweise fühle ich mich bei jeder UNterhaltung wie ein Herzchirurg. Ich versuche darauf zu achten nicht einfach darauf loszuballern. Das war früher anders. Und in diesem Moment wird mir deutlich gemacht, dass die Welt aus Egoisten besteht, die mir eben einfach sagen was sie über mich denken.

Und irgendwie wird mir gerade klar, dass ich nicht so viel falsch machen kann.

Ich dreh noch durch irgendwann

1 Kommentar 3.7.08 11:10, kommentieren

Liebes Tagebuch der Verdammnis...

...was war das nur für ein Toller Tag den mir das Leben heut geschenkt hat. Es hat diesen Tag so langweilig gestaltet, und ohne jedes Unterhaltungsmedium habe ich ihn rum gebracht.

Ich war heute im Haupthaus zur Prüfungsaufsicht. Komischerweise verschlaf ich da nie, weil ich keinen Bock hab dass der neue GL mir ans Bein pisst.

Ich bin in die Kantine gefahren und kaufte ohne Ende frühstück ein. Ich hatte keinen Hunger. Ich wusste nur dass diese 5 Stunden aufsicht einfach nur langweilig werden werden. Meinen DS hatte ich verkauft. Ich hatte lediglich 2 handys, einen Block und meinen Stift.

Um 9:02 begann die Prüfung und mein Heisshunger nahm langsam Formen an. Als ich gerade in mein Crossiant beissen wollte, nagte ein Prüfling an meinem Tisch und fragte mich "Hab ich denn länger Zeit für meine Prüfung? Wegen meiner Krankheit..."

Ich sah in den Unterlagen nach und kotzte erstmal so richtig, weil ich mal wieder das Glück hatte, dass 5 Leute von denen irgendwelche Schäden hatten und sonderregeln für die Prüfung bekamen. Der Eine hatte 90 Minuten länger zeit, der andere 15 MInuten. Eine war dabei die hatte 45 MInuten länger Zeit. Und alle 3 hatten das recht pro Stunde jeweils für 10 bzw. 15 Minuten rauszugehen und Pause zu machen. Noch frustrierter war ich als ich den Bogen mit dem "Toilettenzettel" gesehen hab. Immer wenn einer Aufs Klo muss (es waren viele) dann musste ich ich es aufschreiben. Wann er das Klo betrat und wann er es verlassen hat. Ohne mist ich war erstaunt. Im Schnitt brauchen sowohl Männer als auch Frauen ungefähr ne Minute.

Aber für diesen Jungen konnte ich keine Sondergenehmigung finden. Es war eh komisch dass er fragte. Die meissten Krüppel wissen von , und bestehen auf Ihre Prüfungszeit. Und ausser, dass der einen recht dummen Eindruck machte, sah der eigentilch ganz normal aus.

Die Zeit verging, und ich schrieb texte für mein Solodingens. Ich kämmte meine Händys nach alten SMS durch, löschte sie, oder schrieb ein paat Leuten. Und ich schrieb LIeder, Gedichte oder malte.

Zeitsprung. Es war ca 10 Minuten vor Prüfungsende. Ich liebe es zu sagen "Bitte geben sie in den nächsten 5 Minuten ab!"
Und da versagte auf einmal mein Kugelschreiber. Ich hatte echt schiss, weil ich ja die ganzen Abgabezeiten vermerken musste. Eigentlich war es einfach nur Peinlich. Aber irgend so ein Klugscheisser gab 9 Minuten vor offizellem Ende ab, und ich schnorrte mir einen Stift.

Die Türe ging auf und ein Mann kam herein. Er teilte mir mit, dass er mich bei der Aufforderung der Abgabe unterstützen wollte, dass es wohl bei der gestrigen Prüfung Ärger gab, weil irgendso ein Penner einfach länger geschrieben hat als die anderen. Um meine Autorität sollte ich mich nicht verletzt fühlen. Egal. Ich meinte nur "Ja, da gibts einen, der weis nicht ob er ne Verlängerung für die Prüfung hat!" Ich zeigte auf den NAmen des Kerls, und der Mann meinte nur "Ja ist der denn Völlig bescheuert? Wegen dem Gabs doch gestern den Ärger, weil er nicht abgeben wollte!"

Man muss hier auch betonen, dass der Mann nicht geflüstert hat, und der betroffene, und der Rest der Gruppe genau gewusst hat um wen es ging. Der Betroffene setzte noch einen Drauf und gab wieder nicht rechtzeitig ab.
Er wurde so richtig schön zusammengeschissen. Ich vernahm die Worte "Von so einer Rotznase, lass ich mir nicht sagen wann er abzugeben hat!"

Es war eh ein Kanacke. Die bescheissen wohl gerne. Ach das war schön.

Adios

Tschö Haupthaus

4.7.08 19:41, kommentieren

I love John Lennon and I hate Yoko Ono

mama don't go, daddy come home



http://www.youtube.com/watch?v=gmhRm_92L_8&feature=related

1 Kommentar 4.7.08 21:21, kommentieren

Garnicht so geil

Hab heut lange geschlafen, nachdem ich mit gerstern Abend dermaßen die LIchter ausgeschossen hab. ALLEIN.

Niemand war für mich da und ich hab meinen Segen in Bier, Kiffen, Wein und Youtube gefunden.

Heute früh, so gegen 17:30, hab ich dann 2 Stunden mit meiner Freundin telefoniert.
Dann 10 Minuten mit meinem Vater. Irgendwie gings mir gut, und ich hatte Bock auf gesellschaft.
Also hab ich den Marc angerufen weil ich wissen wollte ob er heute abend mit zu Krumpfy kommt.
Marc hatte das total vergessen und meinte "ich komm auf jeden Fall!"
Worauf seine Freundin ihn Fragte "mit welchen Auto?"
Darauf gabs voll den krach bei denen, ich hab dann einfach aufgelegt, und sowieso schon damit gerechnet, dass ich dir Schnorrnase mitnehmen darf. Ach je, aber ansonsten gehts mir ganz gut.

Auch wenn ich immer noch dieses Pennerleben lebe. Aber ich bin irgendwie ausgeglichen.

Wenn ich im Bett liege, so wie heute früh, dann überlege ich, welchen Sinn es denn hat aufzustehen. Ich überlege was der Tag bringen kann, und bleibe einfach liegen, weil da is nich viel ausser Kaffe, Zigarette, ggf Alkohol aber auf die Schiene um die Zeit, hab ich da einfach keinen Bock.

Echt kein Bock. Das kann ich grad sagen. kein Bock auf garnix. Ich mach mir sogar Sorgen, und merke garnicht, wie die Zeit verinnt, und ich ohne Jede Lösung im Bett liege. Weil alles so aussichtslos erscheint.

Und dann? Ja was passiert dann? Melodische Klänge am Telefon. Ich hör meine Freunin, wie sie rumnuschelt, oder kaut, raucht. Und naja, ohne pussig zu klingen, ist sie wohl gerade der Sinn, auch wenn ich mir nicht erklären kann, wie ein Mensch den anderen sein "Ein und Alles" nennen kann.
Aber da ist in diesen Tagen manchmal nicht mehr, als Sie. Sie, die mir den Kopf zerbricht. Die mich aufregt, streichelt, und wieder runterholt, von dem Ross auf dem ich sitze.

Ich grüble viel in letzter Zeit. Meine ernste Mine sieht man mir an, aber man sagt mir nicht, dass ich alt bin. Sondern dass ich irgendwo gereift aussehe.

Das mag sein. Ich seh das an verschiedenen Beispielen. Wie ich den alten Leuten nach laufe. Wie ich vor Jungen Leuten herlauf, kein Kleiner Bruder zum Beispiel.

Er ist einer der Gründe, warum ich nächste Woche mal wieder quer durch Deutschland fahre.

Manchmal denke ich, dass ich nichts habe. Nichts. Ich habe nur dieses Glück ein Rotes Auto zu fahren und einen Job zu haben. Ich hatte immer nur Glück. Jetzt jammere ich manchmal rum, wie alleine ich bin, wenn ich mich hier so umsehe, anstatt zu begreifen, dass ich vor ein Paar Jahren einfach mal gesagt hab, dass ich mich von nichts abhängig machen will. Es war so als wäre damals so ein Ramon zu mir gekomen, der sagte "Ey alter, lass diese Scheisse. Such dirn Job. Gitarre spielen kannst du immer noch, irgendwann. Aber glaub mir, such dir einfach mal diesen Job, mach Führerschein, und die WOhung solltest du auch nehmen.!"

Ich konnte mir nicht erklären warum ich das alles tun sollte. Aber dieser Ramon wusste anscheinend wovon er redet. UNd heute würde ich in die Zeit zurückreisen und sagen "Ramon, such dir diesen Job...!"

Ich kanns mir immer noch nicht erklären. Aber es ist so ein weg, so ein Leben, dass man nicht vergleichen kann. Der Träumer, der Rebell, der Junge, der Musiker, der Zauberer. Alles das geht mir durch den Kopf, wenn ich an mich denke.

Ich denke aber auch an den kleinen Engel, der mehr aus mir heraus holt, als ich jemals in mir gesehen habe.

Verzeih mir diese Moralapostel liebes Leben.

Aber schon Rocky sagte "Adrian, ich bin zum Kämpfer geboren. Du kannst mich nicht aufhälten. Ich weis nicht warum, aber ich muss kämpfen!"

Was auch immer ich damit meine... ich verstehs ja selbst nicht

So ich geh feiern und hoffe das Marc und Kathy sich wieder ein kriegen.

Kann sein dass ich für den ein odere anderen widerlich klinge oder? Aber ich freu mich grad irgendwie

5.7.08 19:18, kommentieren