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Die Einsamkeit des Seins

Ich lümmel hier im Nirwana des Lebens. In Gedenken an die, die mich nicht verstehen.
Sprech ich so eine schwere Sprache?
Ich denke nicht. Bin ich so schwierig? Ich denke nicht.
Ich sollte nicht denken.
Ich weis.
Aber ich denke trotzem. Ich lass es mir wohl einfach nicht vorschreiben.
Ich höre Stones. Ich widtme meine Gedanken an die letze verbleibende Rasse, die es aufgegeben hat mich zu verstehen.

Melancholie

3 Kommentare 1.3.08 23:28, kommentieren



Well don't you know wah

http://www.youtube.com/watch?v=xTYg2Q-vDJ0&feature=related

1.3.08 23:45, kommentieren

Wahnsinn

Ich hab mich im Büro so zugemüllt, dass gerade noch meine Hände auf dem Tisch platz haben. Ich bin ein sehr unordentlicher Mensch, das wird mir gerade mal wieder klar.

Ich hatte einen Furchtbaren Alptraum, letzte Nacht. Mal wieder. Ich hab ein Kind erschossen. Ich wurde dabei gesehen. Es war ein Unfall, in einem Kaufhaus. Scheisse. Ich hab mich aus dem Staub gemacht. Aber die Fahndung nach meiner Person wurde relativ schnell eingestellt, da (und jetzt kommt der Hammer) die Polizei Ihren Hauptsitz in Berlin hatte, und die waren alle damit Beschäftig das DFB-Pokalfinale zu sehen. Da ist mir im Traum wieder klar geworden, dass das alles totaler Schwachsinn ist.

Eine ungewöhnliche Essensrunde brachte mich gerstern Abend zum Schmunzeln. Auf der Suche nach mir selbst, und der Ursachen meiner Geisteskrankheit, stosse ich immer mehr auf Erklärliche Tatsachen. Es liegt wohl in der Familie. Wahrnehmunsstörung, Lebenszweifel, Paranoja, Verschlossenheit. Auf Deutsch "Wahnsinnig"

Mittlerweile erkenne ich solche Leute. Ich analysiere und teste sie. Ich fass mir einfach nur an die eigene Nase und weis, wie diese Leute Funktinieren, und wie man sie manipulieren kann. Komisches Hobby, ich weis.

"Ramon, das kannst du nicht verstehen, es ist folgendermaßen..."

Und wenn ich dann sage "Ich weis genau was du meinst!", und dann haargenau das Innenleben des Menschens beschreibe, dann sehen mich grosse Augen an.

Wir sind halt so. Wir schlafen nicht ruhig. Immer ein Auge offen. Wir trauen dem Leben kaum. Und doch schaffen wir es hin und wieder zu geniessen. Und manchmal ticken wir aus. Wir haben irgendwas da drinnen im Kopf. Ich such noch.

Dabei sollte mir das erstmal egal sein. Wenn ich überlege, was mich diese Woche sonst noch so beschäftgt. Ich versuche ganz viele Sachen zu erledigen, meinen neuen Chef kennen zu lernen, und so früh wie möglich von der Prüfungsaufsicht abzuhauen.

Heute Juckt mein Musikanten knochen. Schon letzten Freitag war da so ne Lustige Situation. In den letzten Jahren hab ich mich ja schon hier eingenistet. Meine Musik, meine Plakate, meine Instrumente. Mein Fernseher. Ich hab irgendwie Bock einen Rocksong über die Haussprechanlage zu spielen. Mal sehen. Der Nächste Git Club wird mich dann wohl mal wieder den Job kosten.

Vielleicht komm ich ja heute endlich wieder mal zum lesen. Dann werden die Tumore im Kopf kleiner.
Time is Runnin

R'n'R

1 Kommentar 4.3.08 10:43, kommentieren

Mein Telefon

...geht wieder

4.3.08 15:08, kommentieren

Mental Sex auf Arbeit...

...und die Pflicht sieht keine Sonne

4.3.08 16:15, kommentieren

Streik

Ich hasse es. Heute Morgen sah ich vor Bad Vilbel eine ewig dauernde Schlange. Mehr langatmig als giftig. Es war schon 9 Uhr und ich hatt echt keinen Bock mein Zeitkonto noch weiter ins Minus zu jagen.
Also bin ich Postwendend um gedreht. Und alles wegen des Bahnstreiks.
Naja, ich mach aus der Not eine Tugend. Das ist mein Leben. Bin ich zu Mc Donalds hab gefrühstückt und wollt ein Paar Behördengänge erledigen.
Scheisse wars. Alle Streiken. Und zur Krankenkasse musste ich mich durchboxen, weil die Straßen in Hanau wegen der Demonstranten gesperrt. Ach es ist und bleibt ein elend mit dem öffentlichen Dienst.

Hab heut mal wieder einen Rehaantrag gestellt. Die Fragen, die die da stellen bringen mich nochmal um. Erst fragen sie nach meinem Schulabschluss, und dann nach meinen Fremdsprachenkenntnissen.
Hab ich alles mal eingetragen. Bisschen Deutsch, Englisch, Türkisch, Eritreisch, Latein usw. Vielleicht machts ja Eindruck.

Jetzt Hock ich hier, mit dem Bewusstsein nichts Erreicht zu haben. Das Internet ist irgendwie tot. Niemand ist da. Ich bin allein.
Den Urlaubstag hätt ich mir echt sparen können.

Gestern war ein Merkwürdiger Abend. Seit langem hab ich mal wieder ein Fussballspiel bis zu ende gesehen. Schalke hat im Elfmeterschiessen Porto abserviert.

Irgendwie feierte ich eine wilde Orgie mit meiner Gitarre. Streicheln und Küssen, hin und wieder spielen. Bis mir wieder klar geworden ist, dass es sich um einen Holzkörper handelt. Ich war aber wieder mal froh, dass ich irgendwann mal ein sechssaitiges Instrument gekauft hab.

Love

6.3.08 12:37, kommentieren

Nicht Aufregen

Nicht dass ich es verlernt hätte, aber irgendwie habe ich das Schicksal mittlerweile insoweit ausgerechnet, dass ich mich an sich auf nichts mehr freue, und die Dinge einfach geschehen lasse.

So kann ich sie geniessen oder einfach ignorieren, wenn ich keinen Bock auf die Situation habe.

Vorhin ging ne essensbestellliste rum. Chinesisch. Passte mir voll in den Kram. Hab was mitbestellt und richtig Hunger bekommen.

Tja, witzig. Irgendwann kam der Besteller mit traurigem Blick "der chinese hat zu".

Also kam der Kompromiss Italiener "Il Sorriso". Ich weis, dass dieser Laden nicht geheuer ist. Wenn ich da bestelle, wird mein essen generell vergessen. Genau mit diesem Bewusstsein, hab ich da wieder mitbestellt.

Und siehe da, alle Nummer wurden geliefert. Bis auf meine. Aus der 72 machten die einfach ne 62. ich hab mich aber nicht aufgeregt. Ich habs locker hingenommen. Und zack, hat das Schicksal aufgegeben.

Ich öffnete die Schachtel mit der Nummer 62. Und drinnen war das was ich bestellt hatte, nämlicht die 72.

So wirds gemacht.

4 Kommentare 10.3.08 12:24, kommentieren