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Hammerschlaf

Schlafen is sowas von Geil. Nachts ins Bett, abends aufstehen.
Ich weis nicht mal mehr was heute für ein Wochentag ist.

Ich hab immer noch den Geschmack von Schwefel im Mund, obwohl ich mir mit Joe gerade ein Vertrocknetes Stück Pizza geteilt habe. Mit einer total widerlich nassen Tomate. Pfui. Aber naja, so konnt ich mich echt mal in die Zukünftige Lage am Rande meiner Exitenz rantasten. Wenn du nix zu fressen hast, dann schmecken auf die Spinnen wieder.

Seit 15 Uhr sollten wir bei meinen Eltern sein. Rein Rechnerisch unmöglich, wenn man bedenkt, dass ich erst seit ein Paar Minunten wach bin. Ich liebe diese Komaartigen Schlaf. Der Passt genau in die Zeit. Ich bin so platt, ich könnt fast ne Flunder sein.

Frohes Neues

1 Kommentar 1.1.08 17:58, kommentieren



Reisende Soll man nicht aufhalten
Irgendwie zerknautscht sitze ich vor meinem Bildschirm, und lasse mal wieder Revue passieren.
Ich weis, ich sollte mich hinhaun. aber dazu ist keine Zeit. Mein Körper und vor allem meine Haare, sehnen sich nach einer Dusche.


Ist mir Wurst

Wenn ich daran denke, wie die Dinge verschmelzen, wie sie irgendwo auseinander gehen, und dort wieder zusammen wachsen, dann weis ich, dass sich im Leben etwas tut.

Aber ich habe Wurst

Ich überlege, wozu ein Mensch im Stande ist. Was er weis, was er lernen kann. Wie er lieben, hassen und lachen kann. Wie der Mensch aus seinem Leben eine Party oder eine Beerdigung machen kann.

In aller erster Hinsicht, muss man sich im Klaren werden, dass es ein Lebenswertes Leben ist. Mit Ankuft und Abschieden. Neues, Gewohntes. Alte werte, die sollte man sich behalten. Warme Momente, für die man keine Augen braucht. Es ist schon fast eine Gabe, wenn man sowas hat oder kann.

Mir wird wieder klar, wie weit ich mich von dem Rest der Menschheit entfernt habe. Dass ich nicht denken kann wie sie, dass ich nicht dieses normale Leben führe. Und das nun schon seit ich ein Kind bin. Ein Kind, dass ich wohl geblieben bin, und irgendwo auch immer sein werde.

Ich wurde nie wirklich gebraucht. Ich denke schon, dass ich ein Beliebter Kerl war, oder bin. Aber wenn ich weg war, dann war ich eben weg. Den halt, der mir nie beigebracht wurde, den konnte ich auch nicht geben.

Das ist mir jetzt wichtig. Das ich Halt geben kann. Das ist meine Reife. Halt geben. Behalten, was da ist, und eine Formel entwickeln.

Ich muss wieder mehr Musik machen. ich muss üben, und mich darauf vorbereiten. Sonst rollt da in Zukunft was Große über mich, was ich garnicht verdient habe, wenn ich mich nicht wirklich voll reinhänge.

Ich hab meinen Halt gefunden. Ich kann ihn auch geben. Das ist eben mein Leben. Mein Drama, meine Komödie, mein Horrorfilm, der Comic, und irgendwie auch der Krimi.

In Memory of wir

R'n'R

4.1.08 14:10, kommentieren

Alltag you got me

Merwürden lässt Grüßen

Ein wenig müde sitze ich vor meinem PC, und fang auch schon mit der Arbeit an. Emails gecheckt. Hier ein Richter den was Juckt, da hat wieder einer sein Programm verlegt.

Wenn ich an die vergangen 2 Wochen denke, dann hätte ich kotzen wollen, wenn mir das Thema „Arbeit“ auch nur in den Sinn kam. Irgendwie bin ich jetzt wieder ganz froh hier zu sein. Ich war sogar ein bisschen Nervös, hab kaum geschlafen, und mich an sich relativ leicht um halb 6 aus dem Bette gewuchtet. Wach lag ich schon seit ca 4:00.

Gedanken kreisen in meinem Hirne. Warum hab ich ein Hirn, wenn ich es nie Produktiv einsetze. Einfach mal Zeit nehmen, und ein Bisschen Produktiv nachdenken. Es ist so was wie ein Gewicht in meinem Kopf. Noch recht unverbraucht, und über die Jahre hinweg nur zum Schwachsinn genutzt worden. Das wird mir jetzt wieder klar.

Man kann sein Gehirn betäuben. Mit diversen Raschgiften. Das funktioniert Relativ gut. Ist auch effektiv. Allerdings nicht sonderlich Produktiv.

Also was macht man? Es plagen einen die Alltagssorgen. Sehnsüchte, Ängste, meistens sogar irgendwelcher Scheiss, der so was von unwichtig ist, und das wird mir dann wieder klar, wenn mein Hirn ausnahmsweise mal wieder funktioniert.

Da passierte etwas Merkwürdiges. Eine Kombination meiner Instinkte. Man kann sich mit Instinkten, Phantasie, und männlicher Biologischer Treibsucht für eine Zeit außer Gefecht setzen. Das Zauberwort heisst Wichsen.

Unglaublich – Tugend Herr Oh Tugend. Und das alles kurz vorm Aufstehen. Da frag ich mich, warum ich da nicht früher drauf gekommen bin! Ich weis noch, dass ich das früher immer zum Einschlafen gemacht hab. Recht effektiv. Wenn mir auf Arbeit alle auf den Sack gegangen sind, dann bin ich wichsen gegangen. Die zeit geht rum Freunde. Man sollte ein Handbuch darüber führen. Ich erinnere mich an die Zeiten des Jacks. Des Bürojacks. Des Matratzenjacks, Öffentliche Verkehrsmitteljacks. Ach Herr je. Man wird wohl prüde auf die Alten Tage. Doch Fakt ist, „wer sein Leben in die Hand nimmt, hat auch oft den Schwanz in der Gleichen!“

Es ist nicht so, dass ich gerade Frustriert bin. Mein Elender Schädel gönnt mir einfach keine Pause. Ich bin irgendwo im Leben nicht ausgelastet. Ich werd mich einfach ein bisschen Mehr auf Arbeit reinhängen. Ich werd mich einfach in alles reinhängen was mich betrifft, auch wenn ich weis, dass ich mir gerade schon wieder zu viel in den Kopf setze. Es muss ja auch nicht alles klappen.

Ich hab die letzten Jahre einfach alles irgendwie geschehen lassen. Ich hab mich nicht an Änderungen oder Geschehnissen dieser Welt beteiligt. Selbst meine eigene Entwicklung war mir egal, was mich nicht davon abgehalten hat andere zu kritisieren.

Bin ich genervt, oder bin ich verliebt? Trau ich mir mal wieder zu wenig zu? Hab ich schiss?
Nur weil mir gerade zwei Blaue Augen fehlen. Eine Umarmung? Ein Kuss? Ein Körper? Wärme? Ein Paar Worte, aus dem Mund, den ich geküsst hab? Ein Geruch. Das Atmen. Manchmal könnt ich heulen vor Leid, oder bin ich es einfach nur nicht mehr gewohnt mich zu freuen? Oder hab ich angst davor, mich selbst ernst zu nehmen. Manchmal bin ich geplättet und erschlagen von dem was ich über mich höre. Zu gleicher Zeit bin ich so Stolz darüber, weil ich es ohne Jede Arroganz trage. Dass ich ein Zuhause Gefühl bieten kann. Und mich selbst zu Hause fühle. Dass mir mein Rock’n’Roll so viel Wert ist, wie kaum zuvor.

Wieviel von Unserem Charakter steckt eigentlich in der Musik, die wir hören? Wie tief sind wir da drinnen, was uns den Stolz gibt. Das wir immer wieder weitermachen, und einen Song hören, der uns das Gefühl gibt, dass er nur für uns geschrieben wurde. Ich bin gerade berührt, von irgendwas. Von diesem Leben, dass ich gerade führe, dass mich Leben und Leiden lässt.

An Die Melodie in meinem Ohr

Ich liebe dich

1 Kommentar 7.1.08 09:19, kommentieren

Always on my mind



Maybe I didnt treat you
Quite as good as I should have
Maybe I didnt love you
Quite as often as I could have
Little things I should have said and done
I just never took the time

You were always on my mind
You were always on my mind

Maybe I didnt hold you
All those lonely, lonely times
And I guess I never told you
Im so happy that youre mine
If I make you feel second best
Girl, Im sorry I was blind

You were always on my mind
You were always on my mind

Tell me, tell me that your sweet love hasnt died
Give me, give me one more chance
To keep you satisfied, satisfied

Little things I should have said and done
I just never took the time
You were always on my mind
You are always on my mind
You are always on my mind


Happy Birthday Mr. Elvis Aaron Presley,

der zerbrechliche Kerl, der nie einen Song selbst geschrieben hat. Der Mann, der mir heute noch das Wertgefühl gibt, dass man eine Gitarre in die Hand nehmen kann, ohne sie perfekt zu beherrschen. Der Mann, der mir zeigt, dass er an seiner Liebe zu Grunde gegangen ist. Am Rock'n'Roll eben. Nicht sonderlich intelligent aber mit allem Gefühl dass er hatte, begeisterte er die Massen noch zu Zeiten, als er längst schon sein Ende sah.
Geboren in der Gosse, gestorben in einer Villa Namens Graceland.

Verführer, Entertainer, Rebell. Gut aussehend und Exessiv. Unersätzlich und hier und da verheizt.

Was soll einer nur tun, der nichts anderes gelernt hat, als dem Rock'n'Roll, dem Blues seine Note zu geben. Was soll er tun, wie soll er reden, ausser durch ein Mikrophon zu den Massen. Ein Blick ein verschmitztes lächeln, um letztenendes einsam auf seinem Zimmer einzuschlafen.



Vielleicht war er nicht DER Rock'n'Roller, aber der King über den doch so viele Reden. An den sich so viele erinnern. Einen Menschen, einen gläubigen sterblichen, der in meinen Augen einfach nur gelebt hat. Er hat mich in meiner Jugend, in der mich so wenige kannten geprägt. ich wollte aussehen wie er. Ich wollte singen wie er.

Ich habe mir mal ne Gitarre gekauft, wegen ihm.

Danke für die Liebe, das Vertrauen, den Glauben und die beständigkeit zu dem was mich irgendwann ins Grab bringen soll.

Rock and Roll

Elvis I Love you

8.1.08 00:03, kommentieren

you can't always get what you want

Ich hör gerade Stones. Wahrscheinlich ist Dr. House daran Schuld. Manchmal stell ich mir vor, dass ich in ein Paar Jahren so sein Könnte wie er. So abgehärtet vom Leben, so sarkastisch, und trotzdem jeden Karren, bis auf den eigenen aus dem Dreck zu ziehen.

Wie die Menschliche Seele zerreissen, oder zerfetzen kann. Wie sie sich selber immer und immer wieder aufbaut, ist mir in diesem Moment wohl mal wieder unklar. Aber wahrscheinlich ist es im Laufe unseres Lebens immer und immer wieder dasselbe Spiel. Dasselbe Desaster. Das, woran wir uns hochziehen, das wird uns irgendwann zur Verzweiflung bringen. Und wenn wir verzweifelt sind, dann ist es eben anders herum. Ich hoffe es ist so. Ich kann es mir nicht anders erklären.

Du kannst nicht immer haben, was du willst. Aber wenn du dich anstrengst, dann bekommst du vielleicht das, was du brauchst.

Ich glaube das ist der Song so ganz salopp übersetzt. Meine Seele hat heute so höllisch weh getan, als hätte einer einen rostigen Nagel durch geschlagen. Kurz darauf lief warmes blut durch. Und danach, kamm wieder der brutale schlag, der ein Rasendes Schiff plötzlich zum stehen bringt.

was passiert? Keine Ahnung. Mich fragt ja keiner. Ich will auch keine Antwort geben. Ich fühl mich grad nur selber wieder cool genug um ein Paar melancholierende Worte für mein Selbstmitleid zu finden. Irgenwas, was ich gerade empfinde eben auf zu schreiben.

Vielleicht bin ich sogar enttäuscht, weil ich weis, dass mein Leben eben keine Matrix ist. Vielleicht bin ich sogar sauer, weil ich merke, dass ich einfach nur so ein verschissenes unwissendes Wesen bin. Ein dummer fantasierender Junge, der sich eben Gedanken macht, über Dinge, an die andere nicht im Traume denken.

Liebe ich es, oder Hasse ich es. Was bleibt mir für eine Wahl?
Ich lebe es. Ich gebe ihm meine Marke.

Mir gehts wohl auch irgendwie zu gut

Nur so nebenbei. Mein Bruderherz brachte mir heute die Metapher für sein Leben.
Also auf mich übertragen heisst sie "Soll sich doch der Ramon von morgen darum kümmern!"

Ich hätt mich totlachen können, aber er hatte ja sowas von recht. Wie oft mach ich sachen, von denen ich weis, dass ich sie später bereuhen werde. Aber ich will sie machen. Und jetzt muss ich sie nicht bereuhen. Es wird der Ramon von Später sein.
Ich weis, dass es eine Lüge ist, sowas zu sagen. Aber es ist eine von diesen passenden Wahrheiten.

Warum heute großartig darüber nachdenken? Ich lebe ja morgen immer noch. Denke ich.

Ich denke, dass uns wilde Pferder nicht auseinanderbringen können. Cooler Stones Song

Dig it

... but if you try sometimes, you get what you need

8.1.08 22:35, kommentieren

HEULEN...

is schon recht geil

10.1.08 12:01, kommentieren

IN Memory of the OLD Ralf

Nachdem ja heute wieder die Proben von Handicapt beginnen, und Alex sich in den Kopf gesetzt hat neue Songs zu schreiben (die ich natürlich schreiben soll) kramte ich mal in meiner OldScool - Kiste und sammelte ein Paar der Schriftlichen Werke, die schon ein Paar Jahre in meinem Sammelarsenal rumschlummern.

Da ist mir dieser Text in die Hände gefallen. Danke noch mal Ralf. Ich hab die Zeit noch genau im Kopf. Damals sind wir extra wegen dir unter der Woche ins Pub gegangen und haben uns Hemmungslos betrunken. Durch mein Retroskop betrachtet, sehe ich mich jetzt noch, wie mich der Türsteher damals am Hosenbund nach draussen getragen hat, wärend ich mit allen Vieren, wie ein Hund den Boden entlang Scharrte.

Ich hatte den Song ja schonmal bei Christian aufgenommen. Vielleicht hast du ja die MP3 noch. ICH WEISS, dass du mein Blog liest


Song:
Was ist Liebe?

Sag mir, was ist Liebe?
Liebe ist für mich nur ein Wort.
Ich spürte sie nie
Bin ich da ist sie wieder fort.

Sag, wo ist die Liebe?
Ich war niemals dort
Ich sah sie nie,
hörte nie ein freundliches Wort.

Denn ich weiß gar nichts.
Ich weiß gar nichts davon
Liebe ist Wahnsinn
Liebe ist für mich Illusion

Sag mir, wie ist Liebe?
Wie ist es wenn man lieben lernt
Ich fühlte es nie,
wenn man sich wieder entfernt. /wie ist es wenn man sich entfernt.

Sag, warum gibt es Liebe?
Warum verliert man sein Herz
Ich verstand nie,
warum lieben sie diesen Schmerz

Denn ich weiß gar nichts.
Ich weiß gar nichts davon
Liebe ist Wahnsinn
Liebe ist für mich Illusion

Sag, wann ist es Liebe?
Ist es wenn man heimlich weint
Ich wusste nie,
ist es wenn man sich vereint

Sag mir, wartet die Liebe?
Wartet sie da hinten auf mich
Ich weiß es nicht,
Liebe ich dann endlich dich?

Denn ich weiß gar nichts.
Ich weiß gar nichts davon
Ich weiß es nicht, zweite Stimme
wusste noch nie was davon
Liebe ich dich,
oder liebe ich nicht
Sehe ich Wahnsinn,
oder nur Illusion?
Spüre ich Sehnsucht?
Trifft Liebe mit Wucht?
Versteh ich Gefühle?
Fühle ich mein Verstehen?
Weiß ich was ich wusste,
wusste ich was ich weiß
Denn ich weiß nie was.
Ich weiß nie was davon
Denn ich weiß nie was.
Ich weiß nie was davon


Text by R. Schaub

10.1.08 14:06, kommentieren