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Das ist mein Leben, vielleicht soll es so sein…

Jeder der weis, wie das Lied weitergeht, der kann auch versuchen zu Ahnen, was mir wieder passiert ist. Vor welchen unlösbaren Problemen ich mal wieder stand, und stehe. Das schlimme ist, ich muss mir selber die Schuld dafür geben. Es ist zum kotzen. Wenn man nicht alles selber macht, hat man sich ganz schnell mal ein Problem eingehandelt.

Folgendes ist passiert. Am Samstag hatten wir den Studiotermin in Alezy. Ich konnte also nicht ausschlafen, weil wir schon um 10:00 Uhr da sein sollten. Schomma schlechte Laune gehabt. Die Gitarre und alles hatte ich schon am Vorabend gepackt. Irgendwann bimmelte es. Alex und Simone. Sie waren kurz bei mir, und Alex musste noch mal schnell scheissen. Ohne Mist. Danach nahm Simone meine Gitarre, und wir gingen runter zu meinem Auto. Sie holten noch die beiden Gitarren von Alex. Meine Gitarre lehnte sie an den Zaun meines mich so sehr hassenden Nachbars.

Wir ladeten ein und ein. Ich saß derweil schon im Auto. Simone fuhr nach Frankfurt zurück um mal einen Tag zu relaxen. Alex und ich holten Manni ab, und los gings- Manni hatte im Übrigen verpennt. Die Fahrt war an sich ganz toll. Nur dass Manni ständig Alex neckte ärgerte mich schon ein bisschen. Alex is kein einfacher Kerl. Aber wenn man ihn in Ruhe lässt, manchmal muss man ihn einfach labern lassen, dann kann man eigentlich ganz gut mit ihm umgehen.

Wir hatten allesamt überaus gute Laune. Ich hatten den Seegen meiner Rock’n’Roll Gefährten auf meinem Herzen. Und jawoll, …. Jetzt kommt der Hammer. Beim Auspacken merkte ich, dass eine Gitarre fehlte. Hurra, es war meine. Simone hat sie vergessen einzupacken. Arrrrrrrg. War ich sauer. Ich hatte nur gehofft, dass Simone meine Gitarre nicht mit nach draussen genommen hat. Dass ich mir das alles nur eingebildet hatte. Ich rief sie an. „Die hab ich wohl draussen vergessen, an dem Zaun“. Gut dachte ich mir, dann ist sie eben weg. Der Typ vom Studio hatte eh genügend Gitarren da. Was mich an der Stelle nur reitzt ist wieder mal das Themen, wie manch einer mit Sachen umgeht, die ihm nicht gehören. Wenn das Alex Gitarre gewesen wäre, und ich hätte sie vergessen. Ich weis nicht was da losgewesen wäre. Ich will aber keinen zum heulen bringen und dachte schon wieder an die nächste Gitarre, die ich mir wohl kaufen muss.

Alex zeigte mir kurz darauf sein Handy. „Es tut mir so leid. Dass ich schon wieder was verbockt habe.“ Es war Simone. Sie entschuldigte sich bei Alex. Nicht bei mir. Ehrlich gesagt hab ich das auch nicht erwartet. Aber warum entschuldigt sie sich bei ihm? „Jetzt flennt sie wieder. Toll.“ War sein Komment. Als wäre das alles meine Schuld? Ich hab nichtmal rumgemotzt, weil mir mal wieder klar war, dass ich einfach selber auf mein Zeug acht geben muss. Ich kann mich echt auf niemanden verlassen. Dann musste ICH ihr schreiben, dass alles Okay ist. Nichts war Okay.- Ich war einfach nur Sauer, dass ich schon wieder was verloren hatte. Es ging um meine Gitarre. Ich hab dann meinen Vater angerufen und ihm gesagt, dass der Mal nach der Gitarre gucken soll. Ob sie vielleicht noch da steht, wo Simone sie hingestellt hatte.

Narda, da war nichts. Zumindest nicht mehr. Auch in meiner Bude war sie nicht, wie man mir mitteilte. Ich zeigte mich Professionell. Wie ein Mann der einfach gelernt hat, mit solchen Situationen umzugehen. Ich habe einfach versucht abzuschalten. Wollte das Gefühl der Wut, nicht an unsere Aufnahmen ranlassen. Wann hat man schon mal so eine Chance? Ich bin mir sicher, jeder andere hätte hingeschmissen.

Die Aufnahmen.

Alex, der ja immer ans Sparen denkt, hatte den irrsinnigen Plan, alle aufnahmen an einem Tag zu schaffen. Nur um Geld zu sparen. So ein Schwachsinn. Ich hab ihm dann gesagt, dass egal wie gut es Läuft, wir nicht mir mehr als 5 Liedern pro tag rechnen können. Wir hatten ca 8 Stunden Zeit.
Das erste Lied, dass wir aufnahmen war „Django“. Ein neuer Song. Das machte die Sache nicht einfacher. Wir spielten 2einhalb Stunden lang nur Django ein. Das Ergebnis war aber gut. So muss das auch sein. Man kann nicht einfach nur um Geld zu sparen, viele Lieder in möglichst wenig Zeit aufnehmen.
Ich schlug vor als nächstes „Laureen“ aufzunehmen. Ein einfacher Song. Das sollte schnell gehen. Und schwubs waren wieder 2,5 Stunden weg. Wir brachen die Aufnahmen ab, weil wir einfach am Ende waren mit den nerven, und Alex zeigt wieder seinen unvergleichlichen Perfektionismus. Den Erkennt man daran, dass er Fehler hört, die keiner Hört, an denen ich natürlich Schuld bin.
Manni gab absofort seine Kommentare ab. Er kommt nicht mit Alex und seiner Meinung klar. Wenn Alex meint ich habe einen Fehler gemacht, dann sag ich nichts mehr dazu sondern, dann nehme ich es eben noch mal auf. Ich bin Musiker. So hier und da, hab ich ihm dann aber schon zu verstehen gegeben, dass das so nicht weiter gehen kann.

Dieser Song, so einfach er auch ist, bereitete uns so viel Sorgen. Alleine von der Technischen Einstellung her. Alex singt hier die erste Stimme. Das macht der nicht oft. Sein Mikro musste laut gedreht werden, und meins leiser. Und ich war trotzdem lauter als er. Er hatte mir mal angeboten, bei diesem Lied die erste Stimme zu singen. Rein technisch kein Problem. Ich kann diesen Text nur nicht mit meiner Person ausmachen. Ich kann ihn nicht fühlen, weil ich weis, dass der Text kein spaß ist und weil ich weiß, was Alex damals durchgemacht hat. Das kommt gar nicht rüber. Hört sich eher nach guter Laune an, der Song. Dabei war es verzweifelte wahre Sehnsucht. Vergebens.

Der Studiomensch war übrigens Amerikaner. Er sprach kein sehr gutes Deutsch, was die Sache nicht einfacher machte. Wir brachen erstmal ab. Es brachte gerade nichts. Man kam nicht weiter. Ich war am Ende, und wollte da niemanden Zeigen. Auch Mannis Nervenkostüm zeigte sich schwer gezeichnet. Wir sind dann erstmal was essen gegangen. Bei denen im Dorf gab es keine Behindertengerechte Kneipe. Ich musste pissen wie Sau, und verlies den Biergarten, in der Hoffnung ein Stilles Örtchen zu finden. Irgendwann hing mir die Sucherei nach einem gescheiten Pissplatz zum Halse raus. Ich holte meinen Dödels raus und pisste Singend in die Pampa der Gesellschaft von Alzey.

Dann hab ich mich auch noch im Ort verfahren. Ich brauchte über eine Stunde, bis ich die Pizzeria gefunden hatte. Mein Essen, was ich bestellt hatte, war kalt. Ach ja dann regnete es in Strömen. Es war ein sehr guter Tag. Wir waren uns alle im Klaren, dass wir das Zeitlich mit 2 Studiotagen nicht packen konnten. Aber auch mich hört ja keiner.

Anstatt durchzudrehen machten sich in meinem Kranken Hirn die dollsten Alternativen Aufnahmepläne breit. Deshalb sah mir auch keiner meine Verzweiflung an. Es konnte mir eigentlich nur noch einer helfen. Einer auf den ich mich hundertprozentig verlassen konnte. In meinem Hirn pochte das Blut. Immer im selben Rhythmus. „Poch, poch, poch, joe, poch, poch, joe!“

„Wenn alle Stränge reissen frag ich Joe, keine Sorge Jungs!“ Abgesehen davon dass keiner wusste wer Joe ist, war es schon witzig, wie sich mich ansahen. Auch der Studiomensch. War vielleicht nicht so nett von mir, dass so in seiner Gegenwart zu sagen. Alex fragte mich wer den dieser Joe sei, und ich rette mich mit den Worten „Ach das war der mit der Knarre in der Hand!“ Und alle lachten und hielten es für einen Scherz.

Dieser Scherz brachte aber eine gewisse Ruhe in mein Inneres, weil ich diesen alternativen Plan im Kopf hatte. Ich hatte Informationen, mit denen keiner gerechnet hatte, von der keiner wusste. Ich wusste nicht mal wirklich ob ich mich darauf verlassen konnte. Aber ich glaubte fest an dieses Verrückte Wesen, und dass es mir helfen könnte, wenn gar nichts mehr geht.

Wir setzten uns wieder an den Song. Und schwubs, war das Ding im Kasten. Wir nahmen noch ein Paar Backing Vocals auf. Es klang schon fast nach einem Beatles Song. Nur scheisse, dass es nicht mein Song war. Aber der sollte gleich danach kommen. Wir hatten nicht mehr lange Zeit. Aber ich hatte Selbstvertrauen und Wut in mir. Frei nach dem Motto „Scheiss die Wand an“ nahmen wir selbigen Song in weniger als einer Stunde auf. Ich grölte mir die Seele aus dem Leib. Wir nahmen noch mehrere Rhythmusgeräte mit rein und arrangierten. Ein tolles Gefühl, wenn dann endlich mal was hinhaut. Wir wagten uns danach noch an die Lady of Darkness. Das war aber zu viel des guten. Die Aufnahme können wir vergessen.

Aber dann lief es auf einmal. Ich musste Manfred ein paar mal zurecht weisen, dass er Alex uin Ruhe lässt, aber ansonsten ging es. Der Studiofutzi gab uns auch noch einen Dritten Termin. Wir waren voll auf zufrieden. Es kam keine Probleme. Wir hatten ja nun drei Termine insgesamt. Wir müssen uns nicht hetzten; geil

Moment mal, ich sollte doch nicht etwa Glücklich sein. Ist da nicht noch ……“Bimelimelim“
Das Telefon. Ach ja richtig. Die Gitarre. Wie konnte ich nur vergessen, dass mein Wertes Instrument ja abhanden gekommen ist. Mein Vater war am Telefon. Und jetzt frage ich „Warum können Ramonsche Tragödien nicht EINMAL ein RICHTIGES HAPPY END“ habe?

„Wir haben die Gitarre wieder, der Nachbar hat sie gefunden.“

„Naaaaaaaaaaaaaaaaaaaaeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin!“ Das war mein Untergang. Warum? Warum Er? Der Mensch mit dem ich seit 5 Jahren auf Kriegsfuß stehe. Mit dem ich seit einem Jahr kein Wort mehr gewechselt habe. Warum muss dieser Mensch die Gitarre finden. Was muss ich jetzt machen? Soll ich danke sagen? Was für eine Schande. Was für ein Fressen für diesen Mistkerl.

Angeblich hat sein Sohn die Klampfe gefunden. Ich werde ihm einen Sixer vor den Gartenzaun stellen. Ich werde auch einen Brief schreiben.

Ach was solls. So endete ein Komischer Tag. Ich bin an sich zu frieden. Es geht eben nichts mit der Brechstange. Noch am selben Abend bekam ich grünes Licht von Joe. Ich meine, wir brauchten ihren den Proberaum jetzt nicht mehr. Aber es war ein schönes Gefühl sich mal wieder blind auf jemanden verlassen zu Können.

Hail Hail Rock’n’Roll

3 Kommentare 7.5.07 15:14, kommentieren



Formel 1 auf dem Arbeitsweg, und Erhaltung des Dandytums

Liebes Schicksal. Wie kann das eigentlich sein, dass ich für meinen Arbeitsweg (Ca. 20 Km) Unterschiedliche Zeiten brauche. Im besten Falle, bin ich in 20 Minuten da. Manchmal brauch ich bis zu 50 Minuten.

Das ist echt merkwürdig. An sich fahr ich ja sehr gern in meiner Roten Kutsche. Allerdings will ich immer so schnell wie möglich auf Arbeit sein. Dann muss einfach alles Passen. Die Ampelphasen, Fußgänger und die anderen Verkehrsteilnehmer.

Manchmal ist es einfach so, dass ich auf dem Weg zur Arbeit, die reinste Grünphase habe, oder eben totale Rotphase. Wie kommt das? Alle Ampeln, von Hanau bis nach Vilbel, müssen so eine Art Kettenschaltung haben. Es ist echt so. Wenn die eine Ampel Grün wird, dann heisst es Stoff geben. Es ist wie bei der Formel eins. Und ich bin der einzige der das zu raffen scheint. Es kotzt mich manchmal an.

Wenn ich morgens die erste Kurve nehme, und von weiten sehe, dass die erste Ampel noch grün ist, dann versuche ich schnellst möglich noch drüber zu kommen. Sollte ich das nicht schaffen, dann beginnt die Hochrechnerei. Dann muss ich die Zeit in den anderen Sektoren gutmachen.

Es gibt dann noch so ein Paar Ampel, Fußgängerampeln. Eigentlich unnötig, wenn man mich fragt. Ein Zebrastreifen würde es auch tun. An diesen Ampeln verliert man echt Zeit. Da bleibt dann nur noch die Hoffnung auf die Autobahn. Das sind dann noch mal 3 Kilometer, in denen man die Verlorene zeit gutmachen kann, beziehungsweise einen Vorsprung herausfahren kann.

Kurz vor der Autobahn, habe ich dann immer 2 Möglichkeiten. Entweder ich fahre über die Bahngleise, oder ich fahr über den Kreisel auf die Autobahn. Wenn ich über die Bahngleise fahre, dann spare ich rund 3 Minuten. Allerdings verliere ich 5 Minuten, wenn ich den Umweg über den Kreisel nehme. Wenn die Bahnschranke unten ist, dann muss ich den Kreisel nehmen. Die Schranke ist manchmal bis zu 15 Minuten unten. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Schranke oben ist, ist etwa bei 5 %, also ein absoluter Glücksfall.

Meistens fahr ich dann über den Kreisel, und hoffe auf eine Freie Autobahn. Da kann man dann Ramones oder Onkelz hören. Das gibt dem Auto noch mal 10 zusätzliche PS. Dann habe ich quasi einen 100 Ps Turbodiesel. Kleiner Nebeneffekt, der Spritverbrauch erhört sich immens, wenn mein Baby erstmal die Höchstgeschwindigkeit von 140 Km/h erreicht hat.

Jetzt heisst es auch, möglichst viele Laster zu überholen, die wohl auch die Ausfahrt nach Dörnigheim nehmen. Das klappt manchmal ganz gut, wenn man einen aggressiven Fahrstil besitzt.

Ausfahrt, weiter geht’s. Erste Ampel. Jetzt sind es nur noch 7 Kilometer. Aber das ist der eigentliche Prüfstein. Hier muss man die Strecke gut kennen. Wo man am Besten beschleunigt und drängelt. Einfach kämpfen. Ich könnte immer kotzen, wenn die Ampel Grün wird, und es vorne einer nicht rafft. Jetzt kommen die Bösen Ampeln. Kurze Grünphase, ewige Rothphase. Und dann hat man noch 5 Penner vor sich, angeführt von einem Offenbacher Safetycar, dass alle Zeit der Welt mitgebracht hat.

Überholen ist hier dann nur schwer. Es ist ein Sehr enger Feldweg. Und der Gegenverkehr ist sehr gefährlich. Die Gegend ist auch sehr kurvenreich, schwer zu Überblicken. Den Vordersten Fahrer stört es kaum, dass die hinter ihm schon Schlangenlinien fahren, um die nächst beste Gelegenheit zum überholen zu nutzen. Man kann diesen Sektor mit dem Monaco Grand Prix vergleichen. Wenn es eine Möglichkeit zu überholen gibt, dann eigentlich nur durch ein Startduell an der nächsten Ampel. Und da geht es dann auch noch den Berg hoch. Sehr riskant für mich, da ein Diesel immer braucht, bis er die richtige Umdrehungszahl hat. Aber wofür hab ich Tiptronic? An der nächsten Ampel hält das Safetycar, in der Gelbphase, in der noch drei Kisten hätten durchbrettern können. Angefüllt mit unendlicher Wut erhöhe ich langsam die Drehzahl um den fliegenden Start gegen 4 Autos zu gewinnen. Und Tatsache. Alle haben gepennt. Ich habe 4 Autos überholt auf den ersten 20 Metern. Das war gut, dass ich das noch vor dem Berg geschafft habe. Denn hier macht MEIN Auto meistens schlapp. Aber überholen is da nicht, hehe.

Jetzt kann man das rennen schön locker nach Hause (em zur Arbeit fahren) Am liebsten ist es mir, wenn auf dieser Schmutzigen Strecke noch Regen im Spiel ist. Ich habe alle Wetterreifen, und bin dann meistens im Vorteil.

Zum Problem wird es an einem Tag wie heute, wenn die Tanknadel schon ganz laut „DURST“ schreit. Dann is Energiesparen angesagt. Ich muss nachher erstmal Tanken gehen.


DANDY was here Yesterday

Ja wir hatten spaß. Er ein bisschen Mehr als ich. Das kann aber auch daran gelegen haben, dass er die Remuladensoße in meinem Büro verteilt hat.

Der Junge besitzt ein unglaubliches Talent, was den Umgang mit Ketschup- und sonstigen Plastikflaschen angeht. Als das letzte mal vor die Ketschupflasche durch die Küche getreten hat, habe wir noch Tage danach spuren gefunden.

Aber das mit der Remulade gestern. Naja. Er hat die Flasche geschüttelt. Danach sah mein Büro aus, als hätte ein Elefant darin masturbiert. Es dauerte auch den ganzen Abend, bis wir alle Spuren beseitigt hatten.

Drei 5.0er für jeden und Bockwurst, für Daniel. Mir ist der Appetit durch die Sprizerei vergangen. Es sah echt aus wie sau. Aber wir haben Schön Woodstock gehört. So ein Sampler auf dem Komischerweise auch die Doors drauf sind, obwohl die ja nie bei Woodstock spielen durften. Scheiss Marketing. Egal.
Kleine Gitarrensession in alter Manier, es war der gewohnt angenehme Dandyabend. Machen wir eigentlich viel zu selten.

Besser ist das. Mein Büro sah heute Morgen aus wie sau.

Hail Hail

R’n’R

8.5.07 11:12, kommentieren

Die Episoden meines Lebens, die mich nichts angehen, sind die...

... die mich am meisten in die Scheisse reiten



Gestern wurde die Frau von meinem Chef beerdigt. Was soll man tun? Beileid wünschen. Ich kenne es aus eigener Erfahrung, dass das alles nichts bringt. Man soll auch nicht so tun, als wäre nichts passiert. Man soll einfach normal sein, und den Menschen in Ruhe lassen.

Das ist meine Devise. Ich habe Respekt vor der Trauer, und es tut mir sogar leid, wenn ich überlege, wie krass so was ist. Aber muss ich noch weiteren Anteil nehmen. Deswegen hatte ich gestern schon ein kleines Streitgespräch. Ich weis doch selber wie es ist, wenn einer Stirb. Ich weis eigentlich auch, dass die meisten Hinterbliebenen kein Beileid sondern vielmehr Beistand brauchen. Ich rede hier aber von Freunden und Verwandten.

„Mir sind diese allgemeinen Anstandsrituale einfach zu billig. Da mach ich nicht mit!“ Ist dieser Spruch wirklich zu hart. Muss man mich deshalb ansehen, als hätte ich sie nicht mehr alle? „Du musst wohl aus allem ne Seifenoper machen?!“

Ich gehe meinem Chef weitestgehend aus dem Weg. Vorgestern hat er mich dann doch mal bei ner Kollegin erwischt. „Hallo Herr Maatz!“ Er war schwarz gekleidet, sah nicht gut aus, aber gefasst.

Ich grüßte Zurück. Das wars. Mehr hab ich nicht gemacht. Und das wars. Eben passtierte dann was ganz komisches.

Ich war wieder bei ner Kollegin, weil ich jemanden delegieren musste, der den Dienstwagen reinigt. Und wer ist auf einmal auch im Zimmer? Le Chef. Scheisse. Er begrüßte mich wieder. Nur dass er mich diesmal fragte, wie es mir denn ginge. Ganz nervös sagte ich nicht nur „Gut“, sondern „Gut, Gut, Gut, sehr Gut!“ Es war irgendwie komisch. Ich hab nur Gut, und dann Danke oder so was noch mal über die Lippen bekommen. Sollte ich die Gegenfrage stellen? Ich hätte es vielleicht gemacht, aber ich war nicht allein.

„Sie sagen das so komisch. Geht es ihnen wirklich gut?“ Was wollte er nur von mir? Ich weis es nicht. Ich saugte mir eine Geschichte aus den fingern, dass ich Stress hätte. Dann ging er und, naja. Seit dem is mir komisch im leibe.

Es geht mich alles nichts an. Aber warum nervt mich das gerade so. So sehr. Ich versteh das nicht. Dieses Menschengehabe ist einfach nichts für mich. Nur dass der Kerl mir ausnahmsweise doch ein bisschen Leid tut. Es überrascht mich auch, dass er schon wieder hier antanzt, und seinen Job macht. Irgendwas stimmt nicht. Und das lässt mir keine Ruhe.



Next Episode, who goes me nothing on.

Diesmal etwas lustiger. Die Putzdfrau hat wohl ein Espressoglas kaputt gemacht.
Ne Kollegin hat mir das erzählt. Die Putze wäre zu ihr gekommen und hätte wohl gestanden, dass sie das Espressoglas kaputt gemacht hätte. Die Kollegin vermisste wohl auch schon eins von ihren vier Gläsern.
„Espressoglas? Die meint doch Latte Macciatoglas“, dachte ich mir. Espresso trinkt man nämlich aus Tässchen. Aber bei der Putzfrau muss man nicht alles so auf die Goldwaage legen. Sie hat manchmal gewaltig einen Laufen.

Egal, was ging mich die Scheisse an. In der Mittagspause kam die Puzte dann noch mal und entschuldigte sich, dass sie das Glas Kaputt gemacht habe. Im selben Moment fragte die Kollegin die Putze, wo sie denn das „Ding hin getan hat, wo man den Espresso rein tut!“

Oh man. Jetzt wird’s kompliziert. Weil von diesem Moment an haben die nur noch aneinander vorbei geredet. Und ich war der einzige, der Verstanden hat worum es überhaupt ging.

Kollegin:“ Na das wo der Espresso reinkommt!“
Putze: „Der Filter? Der ist doch da!“
Kollegin: „Nein, nicht wo das Pulver rein kommt. Das wo der Espresso reinkommt, wenn er
aus der Maschine rauskommt!“

Ich hab das so verstanden. Meine Kollegin wollte das Glaskännchen in das der Espresso läuft. Dieses Wahr wohl weg. Und da wurde mir auch wieder klar, was die Putze mit „Ich hab das Espressoglas kaputt gemacht“ gemeint hat. Sie hat die kleine Kanne kaputt gemacht. So einfach war das. Aber ich hab nichts gesagt. Ich war gerade gut unterhalten.

Keiner kam auf das Wort Espressokanne. Und ich sah nicht ein es zu verraten. Das ging so lange hin und her, bis ich mir die Putzfrau schnappte und fragte. „Was genau hast du kaputt gemacht!“

Putze: Na das Ding, wo es denn reinläuft, wenns fertig ist.
Ich: Die Espressokanne meinst du.
Alle (hauen sich die Hand vor die Stirn): Ahhhhhh, ja klar.

Kollegin: Ach so na denn ist gut. Ich hab das Wohl verwechselt. Ich dachte du meintest das Macciatoglas. Ich dachte das meintest du mit Espressoglas. Ich vermisse nämlich eins. Ich dachte eben du hättest DAS Glas kaputt gemacht.

So langsam schien sich die Situaion zu klären. Und dann fiel mir auch wieder ein

„Apropos, das mit dem Verlorenen Glas, das kann ich erklären. Das hab ich hier!“

Kollegin: Ach coooooooool. Und gespült ist es auch.

Ich: Na bin ich nicht ein netter Kerl. Jetzt hast du auch alle Gläser wieder.

Kollegin: Ja toll. Dann können wir uns an der Espressomaschine ja jetzt Latte Macciato machen.

Putzfrau: Aber die Kanne ist doch kaputt.

Ich: Ein Loch ist im Eimer Karl Otto Karl Otto….

Ich konnt nicht mehr vor Lachen.

Die Ganze Zeit ging es darum, dass die Kanne kaputt ist. Und ich, ich weis auch nicht. Man muss dabei gewesen sein.

Eben war ich wieder bei ner Kollegin. Eine Telefonrechnung bezahlen. Wir redeten über den Chef. Und dass er wohl gern zur Arbeit kommt um sich von der Tragödie abzulenken. Es begann die Übliche Seifenopergeschichte, in der sich hier wohl fast jeder zum barmherzigen Samariter entpuppt.

Ich hab dann einfach mal wieder ein paar Leute nach gemacht. Das kann ich erstaunlich gut. Die haben sich alles weg gepisst, bis. Ja bis der Chef eintrullerte.

Er steckte kurz noch seine Nase in das Büro der Kollegin und meinte nur noch „Schönen Feierabend. Amüsieren sie sich noch ne Weile!“

Und warum bin ich eigentlich der einzige, der sich über diese Worte noch jetzt Gedanken macht.
Was sollte das heissen. „Amüsieren sie sich!“
Soll das soviel heissen wie „Ihr habt gut Lachen!“ Oder „Arbeitet ihr auch mal was?“

In seiner Situation ist es bestimmt nicht einfach, wenn man das gesamte Stockwerk durch Lachen erfüllt. Das war kein Normales lachen. Ich bin ja kein Moralapostel. Das war so ein richtig ergiebiges ordinäres Lachen.

Also ich hab ja nicht mal gelacht. Ich weis nicht wann ich das letzte Mal richtig gelacht hab.

Gestern Abend musste ich mal ein wenig grinsen. Ich musste mal wieder über mich selber Lachen. Weil mir wieder klar geworden ist wie unverschämt ich bin. Zumindest im Unterbewusst sein.

Ich bekam einen Brief. Ich wurde vorgewarnt. Ich wusste also was drinnen war. Ich pack vorsichtig rein und ziehe eine CD raus. Mit der hatte ich nicht Gerechnet.

Ich mich natürlich erstmal gefreut. Dann pack ich noch mal rein. Und wieder nicht das was ich erwartet hatte. Ein Bildchen. Handmate. „Hurra schön bunt“ dachte ich mir. Das kommt ins Büro. Dann packte ich noch mal rein, und da war dann das was ich eigentlich auch erwartet hatte.

So noch den Brief dazu gelesen und jetzt kommt wieder dieser Gedanke mit der Unverschämtheit. Warum greife ich eigentlich noch mal in den jetzt leeren Umschlag?
War da nicht schon genug Überraschung drinnen? Bin ich so habgierig, oder glaubte ich eine Zaubertüte zu haben, in die ich so lange rein greifen kann, wie ich will?

Allem in Allem hätte es so ein geiler Abend werden können, gestern. Manni ist dann gegen 23:00 Abgehaun. Er hat mich beobachtet wie ich den Brief aufgemacht hab, und dann hat der gar nichts mehr gesagt bis auf „Solche Freunde braucht man was?“

Ich wollte im Alleinsein noch mal kurz die Gitarre missbrauchen. Es war halb 12 nachts. Ich war tot müde. Ich nahm die Gitarre und „Pleng“. D-Saite gerissen. Wunderbar. Den Rest der Nacht hab ich damit verbracht das Teil neu zu spannen und zu Stimmen. Die Saiten stehen jetzt über, und ich muss aufpassen, dass ich mir kein Auge raussteche. Oh man.

Hab ich ein Leben

Wow

R’n’R

1 Kommentar 9.5.07 14:58, kommentieren

Trauriger Ramon, oh du Glück das mir verblieb

Dieser Blog ist sehr Tragisch. Aber auch lustig. Nachdem ich über die Melancholie des Blogs aufgeklärt wurde spielte sich folgende Geschichte ab. Und jetzt kann man dann auch mal lachen also…

Folgendes:

Ich hab nachher noch mal Bandprobe. Alex und ich arrangieren. Seit 4 Wochen spielt sich dieselbe Scheiße ab. Irgendwann, an den Probetagen, da schickt mir Alex ne SMS und fragt mich, was ich den gerne Essen möchte. Weil die meistens bestellen wollen. Is ja an sich ganz nett, dass sie mich fragen. Aber wenn sie sich danach auch noch auf mich einstellen würden, wäre das genial

Das erste Mal,

fragten sie mich ob ich Chinesisch oder Italienisch will.
Ich antwortete Chinesisch. Das Ende vom Lied war, dass wir nirgends bestellen konnten. Es war Montag. Und das ist ein Ruhe Tag in vielen Lokalen.

Das zweite Mal

Fragten sie mich wieder, was ich essen will.
Ich antwortete wieder mit Chinesisch.

Und als ich bei Ihnen angekommen war hatten die Bock auf Italiener.
Grrrr, hatte ich an dem Tag schon auf Arbeit, Pizza. Also hab ich mir da einen sehr guten Burger bestellt.

Das Dritte Mal

Als ich Italienisch wollte, sie fragte mich wieder im Voraus, waren dann alle der Meinung, sie Müssten Doch Chinesisch bestellen.

Ich hab mir abgewöhnt vorher bescheid zu sagen was ich will. Sonst bereite ich mich seelisch Moralisch auf ein Festessen vor, dass ich am Ende nich haben werde.

Das Vierte Mal:
Ich teilte ihnen diesmal mit, dass ich mich zu Nahrungsauswahl nicht äußern will. Da die sich eh wieder anders entschieden haben, bis ich da bin.

So war es dann auch. Sie wollten beim Chinesen bestellen, und bis ich da war, hatte Alex Bock auf Itaker.

Gut, dachte ich mir. Ess ich eben wieder den Burger. Als Simone die Bestellliste in der Hand hatte fragte sie „Müssen wir gerade bei DIESEM Italiener bestellen?“

Meine Nerven lagen blank. Normalerweise eß ich immer vorher und fahre pünktlich zu Alex, damit ich mir im Getränkemarkt noch mein eigenes Bier kaufen kann. Der laden hat immer nur bis 19 Uhr offen. Wird immer knapp.

Tja, heute schrieb er mir „Hast du Lust auf Burger?“
Ich antwortete NO COMMENT ABOUT THE EATING PLAN

Es ist doch egal was ich will. Darauf wollte ich nicht schon wieder reinfallen.
Er antwortete „Also is Burger an und für sich schon Okay für dich!“

Ich antwortete: „Ich ess auch ein warmes Stück Scheiße, wenn es gut gewürzt ist!“

Und was machen die? Schicken mir ne Bestellung durch, mit irgendwelchen Burgeen, die ich jetzt bei McDonalds holen soll.
„Und beeil dich, der Getränkemarkt macht um 19:00 Uhr zu“. Scheisse hab ich gerade gelacht.

Erst fragen sie mich was ich essen will. ICH. Dann muss ich es auch noch holen ICH.
Und ich soll mich auch ja beeilen, da auch nichts zu trinken für mich haben.

Oh Leute, lacht mit mir- Bitte, Die Dreistigkeit der schlechtesten Gastgeber der Welt!

R’n’R

1 Kommentar 9.5.07 16:43, kommentieren

Lass mich berichten von der Scheisse, die ich täglich seh

Was ist das nur für eine Lethargie in meinem Leibe. Jeden Morgen klingelt mein Wecker Pünktlich. Um 6o. Aufstehen tu ich aber immer erst gegen 8 Uhr. Mittlerweile benutze ich auch einen ganz anderen Weg zur Arbeit. Ich nehm gleich die erste Autobahnauffahrt. Das ist der Schnellste Weg zur Arbeit. Kleines Manko, 7 Kilometer mehr Strecke. Macht 14 Kilometer am Tag, bei einem Auto dass ca 12 liter auf 100 Km frißt. Teufelskreis.

Gestern kam die Mitteilung dass wir am Hoffnungsträgerkontest in Hanau mitmachen. Bei denen heissen wir HADYCAP. So falsch hat uns noch niemand geschrieben. Und wenn ich schon wieder sehe gegen wen wir da antreten, dann krieg ich jetzt schon wieder muffensausen. Anscheinend gibt es keine NewComer mehr in Hanau. Deshalb spielen da jetzt renommierte Bands. Egal was solls. Es wär ein schöner Ausklang vor der Reha.

Ich hab mir die letzte Stunde eine Doku über die Beatles angesehen. Die Zeit im Starclub. Krass. Einfach nur richtig schön dreckig und verhurt, das gute Alte Hamburg. Ich liebe diesen Job.

Irgendwie war ich die letzten 3 Wochen immer auf Achse. Nicht dass es mir keinen Spaß machen würde, ich merke nur wie ich hin und wieder an meiner Freiheit kratze und doch für alle da sein will. Und das tu ich für mich. Das wäre alles nicht so schlimm, wenn die Wochenenden nicht für den Arsch wären.
Mir fehlt irgendwie nur gerade die Zeit, wo ich einfach zu Hause sitze, mit der Gitarre in der Hand, oder am Keyboard, wo ich einfach ein wenig Träume.

Andererseits leben gerade wieder Freundschaften auf, die ich schon fast vergessen hätte. Diese Phase hab ich aber jedes Jahr. Das mag mit dem Wetter zusammen hängen, und daran, dass die Leute alle aus Hanau kommen. Ich werd mir demnächst mal Urlaub nehmen und ein bisschen Rumgurken. Raus aus Hanau. Mein Kopf muss frei werden.

„WIE GEHT’S IHNEN HERR MAATZ?“ Ist das eigentlich noch reines Interesse von meinem Chef? Oder was will er. Heute hab ich mich mal ein bisschen mit ihm über die Situation unterhalten. Es war gar nicht so schlimm. Ich glaube ich war einfach nur der einzige der ihm kein Beileid gewunschen hatte. Naja, jetzt wo wir geredet haben, da ist ja dann wohl auch das Gespräch wegen meiner Höhergruppierung nicht mehr weit.

Kurz vorher hatte er noch einen alten Mercedes verkauft. An irgendso einen Penner. Ein Liebhaberstück. Baujahr 1980 für 4000 Euro. Hm, wenn ich die Kohle gehabt hätte. Das Teil war schon nicht schlecht.

Mein eigentlicher Vorgesetzter Richter war heute auch bei mir. Es ging um ein Kindschafts- und Ehesachenberechnugsprogramm. Es wird gerade getestet. Ich soll es für die Testphase verwalten. Naja, wir probierten so ein Bisschen rum. Ich meldete mich auf der Website des Herstellers an. Da kann man dann sämtliche Richer/Nutzer sehen, die da schon Hessenweit eingetragen wurden.

Ich habe wohl irgendwie eine Falsche Anmelderkennung bekommen. Denn komischer weise habe ich ungerechtfertigte Administratoren rechte. Ich kann eintragen und löschen wen ich will. Aus reiner Boshaftigkeit werde ich an dem letzten Tag an dem ich Lebe, die Datenbank derart verunreinigen, dass nie wieder einer irgendwas nachvollziehen kann.

Gut gelaunte Menschen regen mich übrigens auf. Vor allem wenn diese gute Laune so grundlos ehrlich ist. Arrrrrg. Depressionen gehören doch zum Leben dazu. Ich liebe Depressionen. Und trotzdem geht es mir dadurch doch nicht schlecht. Wie kann man denn gut und schlecht unterscheiden, beziehungsweise „Gut“ kennen, wenn es einem nie schlecht geht.

Ach was solls. Ich hasse euch alle.

Nachher kommt noch Manni vorbei und hilft mir beim Packen. Morgen nehme ich zusätzlich meinen Bruder mit nach Alzey, damit Manni eine Ablenkung hat.

Gestern Abend hatte ich noch ein längeres Telefonat. Unter Anderem ging es um Sex. Nein es war kein Telefonsex. Merkwürdig. Mit Frauen redet man da anders drüber. Ich rede da eigentlich gar nicht drüber. Weil das Sexverständnis zwischen Männern und Frauen unterschiedlich ist. Heterosex eben.
Die Homos haben es da leichter. Zumindest bei den Männern soll das so sein. Es gibt keine Launichkeiten - hin her Kopfschmerzen, ich will, du nicht, oder umgekehrt.
Naja, ich bin gerade was das Thema angeht ja so froh, dass ich ausserhalb einer Beziehung lebe. Alles um mich herum beschwert sich über Beziehungen. Und es scheint ausschließlich um Sex zu gehen.

Dabei ist mir klar, dass Sex nur eines von vielen Argumenten ist. Es ist das einfachste. Keiner denkt darüber nach, dass das Problem ganz wo anders liegt, oder schon viel früher begonnen hat. Nämlich im Kopf. Ich hör mir solche Geschichten meisstens nicht lange an, und verurteile die Beziehungen zum Scheitern.

Tja, die Zeiten wo man sich bei mir den guten Input holt, sie sind vorbei. Es ist schon fast ein gefundenes Fressen, den Leuten die Augen zu öffnen.

Nein nein, es gibt keine Heile Welt. Nicht für mich und für keinen anderen. Warum müssen die auch immer alle nach Liebe suchen, ohne wirklich bereit dafür zu sein. Wozu brauchen sie eine Beziehung, wenn sie Egoisten sind? Die machen sich damit nur noch mehr Sorgen. Und es gibt nur einen Grund, warum sie Beziehungen haben. Nein, es ist nicht Sex. Es ist einfach nur das „Nicht alleine sein wollen!“ Das was ich gerade so sehr brauche.

Manchmal überfällt mich auch so ein Gefühl, dass ich jemanden brauche. Ich hatte mal Christian gefragt, als er seine Suchende Phase hatte, und wir an einem Aben 10mal am Stück the End gehört hatten, warum man eine Beziehung braucht. Und er meinte „Zu zweit ist alles einfacher!“ Ich weis nicht, ob er das jetzt noch genau so sieht. Aber mittlerweile glaube ich dass er recht hatte. Obwohl er davon sicher gerade gar nichts wissen will.

Ich denke dieses „Zu zweit is alles besser Gefühl“, das kommt irgendwann mit dem alter. Wenn man einfach jemanden braucht, der einen Auffängt. Wenn man das alles nichtmehr nötig hat, was ich oder wir gerade machen. Wenn man nicht mehr ausbrechen will. Wenn einem die Dummheiten ausgehen. Wenn man FÜR SICH SELBST ZU LANGWEILIG geworden ist. Ich denke, dann kann ich mir auch wieder eine Frau suchen. Dann will ich aber eine, die alles für mich macht. Putzen, Kochen, Kinder (ja auch die soll sie selber machen). Am besten noch eine, die Kein Deutsch versteht, wenn ich fluche. Eine Glückselige Person.

Hm, will ich so was. Eigentlich nicht. Ich seh jetzt schon den Finanzruin. Wie ich sinnlos mein Geld ausgebe und mich keiner Aufhält. Wie ich meine Mentalität für mich behalten muss, weil sie mich nicht versteht. Irgendwie würde ich damit auch nicht klar kommen.
Dann Mach ich lieber mit MamaChristan schluss.

CUT

3 Kommentare 11.5.07 15:16, kommentieren

Jetzt kann erstmal kommen was will

Die Sache im Studio hat hingehaun. Wir haben diesmal 8 Sons in 6 Stunden aufgenommen.
Letzte Woche waren es 3 Songs in 8 Stunden.
Respekt und Zufriedenheit macht sich breit.
Vor allem war es für mich wieder mal wichtig, Alex wie ein rohes Ei zu behandeln. Manni sah das anders und nutzte eigentlich jede Möglichkeit ihn zu Ärgern und zu sticheln.
Gut dass diesmal mein bruder mit dabei war, der Manni wenigstens halbwegs ablenken konnte. Sie haben Billard gespielt.

Diese Kerl, Jack, bei dem wir aufnehmen durften, ist ein total witziger Kerl. Er ist Amerikaner. So ein richtig fetter Fastfood Mensch.
Als Alex sein Fußballlied aufnahm, fragte er Jack, ob er denn auch Fußball gucken würde.

"Fußball ist ein Feldsport. In Amerika spielen die Kinder, die nicht in ein Footballteam gewählt worden eben Fußball!"

Als Alex ihn fragte woher er diese Eier (kleine Rote Percussion Eier) her hat. Meinte der Ami nur. "Die gehören dem Ex von meiner Frau"

Ich bin mir Sicher, er hat sie ihm abgebissen.

Kleiner Höhepunkt war der Bauchtanz von meinem Bruder zu "Schicksal". Ich konnte nichtmehr.
Alex wollte Schicksal unbedingt aunehmen, als mein Bruder und Manni in der Mittagspause waren. Kann man ihm nicht vedenken.

Das Kind von Jack lief überigens durch die WOhnung uns sang die ganze Zeit "Scheiss die Wand an!"
Als wir Lady Wunderbar und Kneipentour einspielten, durfte das Kind ncihtmehr zuhören.

Erstmal genug von hier.
Heute ist Muttertag, und ich geh jetzt mal zu meiner Herzallerliebsten Mutter, die schon wieder sehnsüchtig aud mich wartet.

Zeremonie, ich frag mich was Christian gerade macht?

2 Kommentare 13.5.07 13:31, kommentieren

Ach da war ja nochwas gestern

Seit langem bin ich einfach mal wieder los gezogen, nur um Spaß zu haben.

Jessie rief mich. Die war mal so ganz spontan in Frankfurt. Aufn Wolkenkratzerfestival. Ich hatte echt nichts besseres zu tun. Also hab ich meinen Bruder geschnappt und bin losgefahren.

Mein Hirn. Jessie hatte noch ein Paar Freundinnen dabei. ich stellte mich denen vor, und da haute mir die eine auch schon ins Genick. Irgendwie sollten wir uns wohl kennen. Hm, der Alkohol macht wohl doch vergesslich.

Wir haben und einfach mal so in Frankfurt getroffen.Das muss man sich mal vorstellen. Es warn über ne halbe Million Menschen auf den Straßen und wir haben uns gefunden. Allerdings haben wir uns vorher ein Loch in den Arsch gesucht. Unter anderem sind dabei folgende Bilder entstanden:

Rene und die Schotten. der eine is wach geworden und hat uns dann gejagt.

Irgendwann haben wir die Mädels dann gefunden. Wir hatten echt sowas ähnliches wie spaß. Also ich. Ich glaub Jessi war auch gut drauf. Der Rest der Bande war allerdings schwer genervt, angesichts der langen fahrt, die sie hinter sich hatten.


Ich lief, und die liefen mir nach. Ich bin dann irgendwann in richtung Auto abgezogen. Naja, und die sind mir hinterhergelaufen.

Das Ende von LIed war, die wussten nicht mehr wo sie sind. Es fuhr auch keine Bahn mehr. Die Mädels waren kurz vorm Austicken. Ich hab sie dann mitgenommen. Diese Fahrt war total krass. Wir sind eine Stunde einfach mal so durch Frankfurt gefahren. ich hatte Gott sei dank genug Bier im Auto. Als die gemerkt haben, dass ich langsam Betrunken werde, haben die sich von meiner Laune anstecken lassen.

Wir haben dann A-Team gespielt. Ich fand das so lustig, wie wir da alle im Bus saßen. Aber mit Frauen kann man nicht wirklich SPielen. Denn dummer Weise wollten alle "Murdok" sein. Außer mein Bruder. der war Hannibal.

Ich hab Jessie mal gefragt, wie die so meinen Geburtstag fand. UNd naja, sie weis noch wie ich heimgekommen bin, bzw. hat mir dabei zu gesehen.

Scheisse, ich will garnicht wissen, was die in HX über mich erzählen.

Ach ja, ich lasse mir einen Bart wachsen

Bis das Album fertig ist. Und Alex lässt sich die Haare Wachsen
Kann der nicht so richtig geil behindert gucken?

Herrlich. Am 21.05. Hab ich steuerberatertermin. Wenn ich das geld habe, dann kommt mir auch mal wieder so ne tragbare Konsole ins Haus.
Und Einkleiden müsste ich mich auch mal wieder. Patronengurt, Cowboyhut und Flip Flops, brauch ich unbedingt

Tsch-ö

6 Kommentare 13.5.07 16:39, kommentieren