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Ich bin wohl wie ich bin,

ich muss mir nur noch klar werden, wer ich bin.

Die letzten Tage, Wochen, haben mich mal wieder zum Nachdenken gebracht. Über mich und mein Leben. Und wie ich mich verändert habe. Oder auch nicht.

Irgendwie hängt gerade so ein unechter Elan in der Luft. Ich nehme alles wie es kommt. Ob es mein Privat leben ist, oder die Arbeit.
Ich habe aufgehört mich zu beschweren.
Ich mache was ich will, und keiner sagt mir, dass es falsch ist.
Und ich sehe es auch nicht so.
Wenn ich an die bevorstehende Umweltkatastrophe denke, dann habe ich das Gefühl nichts damit zu tun zu haben.
Es ist einfach nicht MEINE Matrix.
Mir ist es lieber wenn wir alle gemeinsam und gleichzeitig untergehen.
Ich habe mir immer mal wieder Gedanken gemacht, wie es denn so ist, wenn man alt ist. Darum muss ich mir wohl keine Gedanken mehr machen. Laut der Rechnung, trete ich im Besten Alter ab. Wenns am schönsten ist, soll man ja gehen.

Wir hängen uns gerade sehr rein, was die Musik angeht. Ich weis, dass besonders ich gefragt bin. Damit ich die Leute zusammen halten kann, die wir brauchen, damit wir weiter kommen. Wenn ich mal abkacken sollte, dann werden wir untergehen.

Ich hänge mich nichtmehr rein, was freundschaften angeht, an die ich einfach nichtmehr glaube, bzw. von denen ich nichts habe.

Ich hab generell immer Zeit. Für jeden. Wenn ich Bock auf den Menschen habe, dann kannst du davon ausgehen, dass ich da sein werde. Aber ich kümmer mich nichtmehr von alleine darum.

Ich lass mich von Strom treiben. So wurde ich am Wochenende mal wieder eiskalt verraten. Nicht das ich so geil auf die Person gewesen wäre, aber ich wurde sitzen gelassen. Es ging von Anfang an nicht von mir aus. Und ich wurde sitzen gelassen. Ich hasse es, wenn jemand zu mir sagt "Du bist mein Bester freund!" Sofort bekomme ich ein schlechtes Gewissen oder fühle mich zerdrückt. Gut dass ich versetzt wurde, denke ich jetzt. Ich gab der Person durchaus zu spüren, was ich von ihr halte. Ich hoffe, dass ich ihr den Abend versaut habe.
Sie wollte erst noch vorbeikommen, aber ich wollte sie nicht sehen.

Scheiss auf Falsche Freundschafte. Lieber ehrlicher Hass und Abneigung.

Auf der anderen Seite treffe ich mich mit Leuten aus dem Internet. Eigentlich waren es bisher immer nur Kerle, aber diesmal was ne Frau.
Ich wusste von vorne herein, dass sie nichts für mich ist, und darauf war ich nicht aus. Andererseits sieht es da bei ihr wohl ein wenig anders aus.
Und das beste ist "Sie ist auch noch hübsch und nett!" Und ich will nichts von ihr.

Ist das möglich? Ich hätte nie gedacht das sowas noch passiert. Ich habe genug Verantwortungsgefühl, was mich sehr überrascht,so dass ich diese Situation nicht ausnutzen werde.

Es ist aber schon ein geiles Gefühl. Irgendwie fühl ich mich wie ein Held. Man bin ich billig. Das ist mir klar. Aber andere machen es genau so.

Komischerweise bin ich nicht der abgebrühte Mensch, für den ich mich immer halte.
Ich mag es Menschen aufzumuntern. Vor allem die Hoffnungslosen fälle. Es kommt mir so vor, als könnte ich fast jede seele knacken. Einfach nur, weil mich Menschen interessieren.
Ich mag es wenn ich sie zum lächeln bringen kann. Anderer seits will ich dann meisstens auch so schnell wie möglich wieder weg.

Vielleicht sauge ich auch nur scheinheilig ihre Seelen leer. Weil irgendwie geht es mir ja nachher nicht schlechter. Vielleicht ist das auch ein geben und nehmen. Ich weis es nicht.


Ich glaube, ich höre mich einfach nur gerne reden. Und wenn mir einer zuhört, warum nicht.


Die Sonne scheint. Schön.

4.3.07 16:21, kommentieren



Geil, ich musste lachen

"eigentlich bist du doch ne schlampe.ungepflegt,provokant und grob strukturiert !

häßlich noch dazu.fettige haare und keine gescheite figur wie ich das sehe

käsig und schwammig"



Ich liebe den HL Chat, und die Kunden, die Frauen mit solchen verbalen Kunststücken beschimpfen. DA geht mein Herz auf

6.3.07 17:00, kommentieren

Gedanken über mein Phänomen

Wo war ich, wo bin ich.

Ich komme an einen vertrauten Ort. Die Menschen das sind anders, als zu Hause. Aber das wusste ich. Vielleicht bin ich genau deshalb da hin gefahren. Einfach weil ich mal wieder weg wollte. Nicht dass ich zu Hause erdrückt werde, aber so weit muss ich es ja nicht kommen lassen.
Da drüben ist es wirklich anders als hier. Kaum ein Jugendlicher, der ohne Bierflasche rum läuft. Nicht dass hier keiner Bier trinken würde. Aber da wird kein Hehl daraus gemacht. Und alle sind irgendwie bunt. Entweder Punks oder Gothicker.
Man bekommt Einladungen, per Flyer, für eine Party, die gestern stattgefunden hat. Oh man. Wie im richtigen Leben.
Und im Gegensatz dazu bekommt man am Samstag schon um 23:00 die Bild am Sonntag.

Ja, ich war mal wieder da. Im Osten dieser Republik.
Und ich hatte mir ansonsten nichts vorgenommen, ausser zu ne Freundin zu besuchen. Einfach hinfahren relaxen, und die ein oder andere Seele retten. Vielleicht ging es diesmal sogar um meinen eigenen Arsch.
Irgendwie überschwappt mich die letzten Wochen so ein Sinneswandel. Ich mach mir nichts mehr vor. Ich weis, wer ich bin. Ich weis, dass ich vielen was vor machen kann. Ich weis, wie Menschen auf mich reagieren, je nach dem wie ich mich gebe. Und ich geniesse es.
Und ich bin nicht der einzige Mensch der so ist.
Witzig ist nur, dass ich das bei anderen Menschen ganz schnell sehe, dass sie mit ihrem, nennen wir es mal Charisma, spielen. Und sie machen sich teilweise trotzdem noch was vor.
Ich weis genau, dass ich nicht dieses Leben führen müsste. Ich könnte andere Wege gehen, auf die ich aber einfach keine Lust habe. Ich würde so viel verlieren, das ist mir mal wieder klar geworden.
Ich bin ein Einzelgänger, der aber von der Aufmerksamkeit seiner Mitmenschen lebt. Ich finds geil wenn sie mich als Helden sehen. Einen unantastbaren Zauberer, der nichts über sein Geheimnis zu leben verrät. Und dabei bin ich mir Sicher, dass keiner mit mir tauschen will. Das ist ja gerade dass, warum sie alle so begeistert von mir sind. Weil sie zu faul sind selber zu leben, freuen sie sich über jeden, der es ihnen vormacht.
Und ich lass mich ohne Ende als Held feiern und schaffe es sogar noch, meinem Leben einen gewissen naiven Charme zu geben.
So kann es von mir aus weiter gehen.
Es gibt eigentlich nur ein Problem. Die Unantastbarkeit. Kein Mensch ist wirklich unantastbar. Aber man kann es den Menschen vormachen, in dem man sie nicht ganz an sich ran lässt, und ihnen immer wieder das Gefühl gibt dass man sie nicht braucht, obwohl es ja schon manchmal in den Fingern kribbelt.
Aber da zwicke ich mir dann doch oft selber in die Eier. Wie lange noch? Das habe ich gestern jemanden gefragt. Wie lange macht ein Mensch so was mit. Es ist an sich ein geiles Leben, wenn man interessant ist. Man kommt aber nicht zu Ruhe. Nie. Es ist als wäre man auf einem Rummel, und will nicht eher nach Hause, bevor man die wildesten Geräte gefahren hat.

Mir ist klar geworden, wie einfach es ist, auf die Seele und die Psyche eines Menschen zu zugreifen, wenn man sich nur die Zeit nimmt. Ich kann mit den Schlimmsten Kindern umgehen. Einfach weil ich ein verzogener Schweinehund bin. Weil ich mir immer die Frage stelle „Was würde ich von diesem Menschen am liebsten Hören wollen, damit ich zu frieden bin!“
Und weil ich weis, was sie alle hören wollen, weil ich es wohl auch selber gerne hören würde, weis ich auch was ich ihnen sagen muss, damit es ihnen gut geht.
Krass oder. Es ist ja an sich alles nur Theater, nur die meisten sind zu dumm das zu begreifen.


Ist es wirklich eine Gabe, oder sind manche Menschen einfach so durchschaubar. Oder kann ich sie nur durchschauen, weil sie eben genau so sind wie ich. Tief im inneren sind wir wohl alle gleich. Mit Bedürfnissen, Klagen und Sehnsüchten gespickt. Die einen stehen dazu, die anderen machen sich was vor. Das ist der Unterschied.
Und wie ertappt sie immer gucken, wenn sie merken, dass man sie durchschaut hat. Weil sie denken, man könnte das alles nicht sehen. Weil sie denken, wenn sie sich was vormachen, dann können sie mir auch was vormachen.
Ach, es ist doch eigentlich alles so einfach, in diesem Pokerspiel, dass ich mein Leben nenne.

Ich hab es sogar gepackt mich mit meiner Exfreundin zu treffen. Ich hatte anfangs die Hosen gestrichen voll. Weil ich nicht wusste warum ich das eigentlich mache. Ich hatte keine Vorstellung wie das ablaufen soll. Ob man sich gut gehend präsentiert, und einfach natürlich ist. Darf man lachen, muss man ernst bleiben.
Wenn es einen Menschen gibt, den ich wohl in dieser Situation nichts vor machen konnte, dann war sie das wohl. Oder hab ich ihr die ganze Zeit was vorgemacht? Ich denke manchmal schon. Aber es gab wohl Sachen, da hat sie damals getan, als hätte sie sie nicht gehört, als wären sie nicht da.

Es war ganz angenehm am Sonntag mit ihr. Natürlich. Wir hatten ne gemütliche Stunde. Irgendwie hat sie sich nicht verändert, ähnlich wie ich. Als wäre nichts gewesen. Als wären wir nie getrennt gewesen. Andererseits hatte am Sonntag auch nie das Gefühl als wären wir zusammen gewesen.

„Vielleicht waren wir auch nur seelenverwandt, Ramon“, hat sie mal zu mir gesagt. Als ich damals am Tag X gefragt habe, ob sie mich je Geliebt hat, antwortete sie mit „Ich habe dich vergöttert, verehrt… du warst alles für micht!“
Vielleicht ist es daran gescheitert. Ich wusste dass sie mich verehrt hat. Und dass sie immer alles für mich gemacht hat. Vielleicht hat mich das versaut. Ich hatte nie die Ruhe, die man braucht. Ich war immer auf Achse. Es gab so viele Menschen, auf die ich mich einlassen wollte. Die vielen Menschen, die von mir begeistert und verzaubert waren. Die es teilweise auch noch sind. Da konnte ich mich nie wirklich auf meine Freundin konzentrieren. Vielleicht wollte ich das auch gar nicht.

Vielleicht habe ich manche Momente, einfach nur ausgenutzt. Aber wenn ich an Worte und Sätze denke wie „Das ist die schönste Zeit meines Lebens, ich hab mich noch nie so gut gefühlt denke!“, dann weis ich, dass ich gar nicht so ein elender Schweinehund sein kann. Das im Leben alles ein geben und nehmen ist. Das man manchmal gar nicht merkt, was man gibt, weil man es eben unterbewusst tut. Und das ist die einzige Ehrlichkeit, die ich mir selber zuschreiben kann.

Amen

3 Kommentare 12.3.07 15:55, kommentieren

Ramon und Annika reden über Liebe

[23:17] Annika_88: Diese ewigen Fragen, was das ist. Einiges kann man halt nicht in Worte fassen und jeder muss damit irgendwie zurecht kommen...
Aber krass, wenn sie so was jetzt auch sagt, auch wenn ihr euch noch nicht übern Weg gelaufen seit....
Sie ist vielleicht nicht gerade jemand, der nach Liebe schreien würde, aber vielleicht verschwendet sie doch den einen oder anderen Gedanken daran....
[23:19] RockinRamon: Kann sein. es ist son bisschen Selbst schutz. Sie will mich eigentlich nur in die Offensive JAgen. Ich rede einfach nur gern über diese Mystick des Rock'n'Roll. Da kribbelt es schon wenn man gleichgesinnte findet. Gott sie dank bin ich alt genug mit solchen sachen umzugehen. Ich sollte sie vergewaltigen

1 Kommentar 15.3.07 23:22, kommentieren

Noch 1,5 Stunden...

...und dann geht die Welt unter.

Tut sie nicht. Dann is aber erstmal Feierabend. Und ich freue mich auf dieses Wochenende. Warum? Keine Ahnung. Ich hab nichts vor. Ich werde morgen Abend Brüder/Vater Abend machen und Boxe gucken, aber sonst steht nichts an.

Ich spare einfach ein bisschen Geld. Das Wetter Leute, es ist das Wetter. Es soll aber bald wieder regnen. Naja, ich habe viel genommen und nichts Gegeben. ... und dann kam der Regen

Wenn dem wirklich so ist, werde ich dann ab Sonntag morgen wieder diese geduckte Bud Bundy körperhaltung einnehmen.

Mir wird mehr und mehr klar, dass mein leben eine berechenbare Sitcom ist. Jeder hat seinen Platz in meinem THEATER des HERZENS. Und es ist echt wie bei einer Sitcom.
Ich sitze da und denke "Scheisse, ich habe vergessen Kessi einen Parkplatz für heute zu Reservieren. Hoffentlich hat sie es noch nicht gemerkt!"
Und im Selben Moment stapft sie in meine Türe mit Schaum vorm Mund. Das Gelächter und den hämischen Applaus des Publikums übernehmen die Engel.

MAn muss dazu sagen, dass sie immer schon um 6 Uhr da ist und ich erst gegen 9:00.

Weiterhin wird mir klar, dass ich nur von Psychopaten umgeben bin. Von Träumern und destruktiven Menschen. Und bin ja auch einer von denen. Nur, mir ist das alles so klar, in welcher Situation ich mich befinde. Ich bin ja nicht wirklich vorbildlich, aber ich stelle mir oft die Frage, ob mein Leben nicht schon wirklich am Gipfel der Dekadenz anglangt ist.

Ich sage offen und ehrlich: "Ich bin einfach im Arsch". Noch nicht ganz, aber wenn das alles so weiter geht, dann wird sich das Rock'n'Roll leben bald übelst rächen. Ich könnte jetzt sagen, egal, der Rock'n'Roll besteht ja aus der Kurzlebigkeit, wenn mir nicht soooo klar wäre, dass ich noch so ein langes Leben vor mir habe.
ich werde irgendwie nicht sterben. Und wenn ich nur noch mit einem Auge zucke, ich werde nicht sterben.

Ich werde furchtbare Schmerzen haben, die mich "FAST" umbringen, aber so wie es aussieht, werde ich nicht sterben.

Meine Blutwerte sind nahezu perfekt. Mein Organe Funktionieren. Ich rauch und man sieht es kaum. oder Garnicht in m einer Lungenfunktion, ich trinke Täglich Alkohol wenn ich will. Ich bin nicht abhängig, aber bevor ich ins Bett gehe denke ich "Ach, und wenn du jetzt noch ein bier trinkst!"

Totaler Schwachsinn eigentlich. Und auf diesem Moor, der Einöde treibe ich momentan. Aber ich versinke nicht. Ich treibe darauf, als hätte das Leben noch viel mehr mit mir vor.

Na sowas. ich bin ja mal gespannt.
Die Nachtengel fliegen sehr Tief über Frankfurt. Mal sehen wie das Wird. Ein Engel, der gerade aus der Klapse kommt. ist das ein Engel, der nichts bringt? oder einer der Unheil bringt.

Oder bin ich schon wieder dabei ne verdammte Seele zu retten. Mir war schon immer klar...

Ich bin doch dieser Engel, der nichts bringt

Ach was solls. Ich teste sie für Arne. Vielleicht wird das Ja was. hehe


Arne "ich warte auf die Richte" Niesten.

Boa ey, Hab ich ne Ahnung

16.3.07 16:28, kommentieren

Die Seuche, ich hab die Seuche

Eine Furchtbare Woche neigt sich dem Ende. Und ich wollte endlich mal wieder eine Komplette Woche durcharbeiten. Es haut einfach nicht hin.
Entweder ich hab mal nen Tag urlaub, oder es ist iregendwas an meinem Rolli kaputt. Ache scheisse.
Andererseits fehlt mir die Arbeit nicht wirklich.
Ach ja. Komisch. Seit 3 Wochen, seit die Outlookumstellungen bei uns waren, bekam ich keine dienstlichen Emails mehr auf meine RIchterarbeitsplatzadresse.
Das war mir irgendwie mulmig. EIn Kollege wies mich dann darauf hin, dass man jetzt jedes Postfache einzeln abrufen muss.
Oh man. Ich sag euch eins. Man fühlt sie wie auf der Titanik. Ich wusste wenn ich das Postfach öffne, dann werden die Massena auf mich niederbrechen.
So war es dann auch. mein Kollege hat sich kaputt gelacht.
Witzig ist nur, dass ich nun schon seit drei WOchen irgendwelche Verlage beschimpfe, warum sie es nicht gebacken bekommen, eine einfach Email an mich zu senden. Naja, ich bekomm es ja nur nicht gebacken sie abzurufen. Es ist schon witzig. Es gab noch keinen Ärger deswegen.

Gleich fahr ich ins Sanitätshaus. Ich hoffe die Können meinen Rolli reparieren. Die Hubfunktion is im Eimer. Er steht etwa auf halber Höhe, so dass ich mich in diesem Moment bücken muss. Mein Rücken.
Eigentlich hat der Elektriker keine Zeit. Er fragte mich ob ich denn im Mai nochmal anrufen könnte. Er meinte es ernst. Faule sau.

"Gut ich geh dann notgedrungen zur Konkurrenz" meinte ich. Und auf einmal hatte er es sich anders überlegt. Jetzt hat er doch zeit für mich. Auch wenn er dafür furchtbaren Ärger kriegen wird.
Ich werd ihm einfach ein paar Zigaretten mitbringen. Ich geb ihm öfter was, weil er bei mir alles ohne Rechnung macht. Und er nimmt es auch immer. Mal sehen was ich mir heute wieder für Gespräche über die Korruption in seiner Firma anhören darf.

Und danach gehts ab zu Hassan. Irgendwie is mein Tag ja schon gerettet. Mal sehen was der mit so erzählt.
Ach und für seinen Aberglauben "Hassan, wir werden heute Glück haben, und bekommen ordentlich was zu ficken!"

Vielleicht geh ich am Samstag zu Manowar. Weis ich aber noch nicht genau. Am Sonntaq geh ich zu Cliff Richard, und den will ich ja noch hören-

Achmal schauen

Heil Pixélla

22.3.07 11:55, kommentieren

Schatzhauser, tief im Tannenwald...

„Was ist heute für ein Tag? Samstag oder Sonntag? Hm gestern war ich noch auf Arbeit, dann muss es wohl Samstag sein!“
Kennst du das Liebes Leben, wenn du solche Gedanken hast? Ich hatte sie heute früh um 8:00 nach dem Aufwachen.
Irgendwas war gestern im Wein, ich weis auch nicht. Vielleicht vertrag ich das Zeug irgendwie nicht. Dabei war es doch ein ganz netter Rosè. Bin ich jetzt schwul?
Früher hab ich Bier getrunken. Naja, Früher. Also am Montag.
Ich wollte mal die Dandy Variante Probieren.
Das heisst „weniger Bier“, mehr Wein, das knallt sowieso besser und man hat nicht so einen vollen Bauch. Man glaubt gar nicht wie sehr sich so eine Scheissegaleinstellung in einem aufbauen kann. Ich hab es nichtmal mehr übers Herz gebracht meinen Wecker zu stellen. Aber dafür hab ich seit langem mal wieder richtig geil Durchgeschlafen.

Was nur sehr irrwitzig ist. Wenn ich was getrunken habe, dann fange ich plötzlich an mir emotional über mein Leben Gedanken zu machen. Und irgendwie hab ich immer das Gefühl, dass ich mit ein Paar Leuten einfach mal abrechnen muss. Die Motivation, die mir in der Nüchternheit fehlt, die habe ich wenn ich einen im Tee habe. Nachts um 2:00 Uhr. Alles könnte ich einreissen, ich fühl mich teilweise verdammt und verraten, und will dann auch eigentlich gar nicht mehr aus dem Haus. Weil ich weis, da wo ich hingehe, da werde ich nur welche von diesen Leuten treffen mit denen ich abrechnen will. Aber bisher konnte ich mich ganz gut zusammenreißen.

Es geht an sich immer um dieselbe Art von Mensch. Selbstverherrlicht, Arrogant und dabei denken sie auch noch gute Menschen zu sein. Weil sie ein Egoleben leben, ohne Rücksicht auf Verluste. „Sie spüren die Einschläge nicht mehr.

Aber sind es vielleicht sogar die Menschen von denen ich abhängig bin? Ich meine, ich lass mich ja nicht verarschen. Ich seh das immer nur. Ihr denken, ihr Handeln, und dann überlege ich, ob die sich eigentlich darüber im Klaren sind, wie dumm sie sind.

Ich hab mir die Schleimerei abgewöhnt. Manchmal hab ich das Gefühl, dass ich einfach niemanden brauche, und so gehe ich dann auch mit den Menschen um. Wenn mir einer krumm kommt „Auf Nimmerwiedersehen!“ Ich kanns einfach nicht dulden dumme Arschlöcher um mich rum zuhaben. Und das schlimme, oder das gute daran ist, dass ich niemanden vermisse. Jemand der mich seinen besten Freund nennt, mit dem hatte ich seit 3 Wochen funkstille. Ich hatte mich einfach nichtmehr gemeldet, weil es mich angeödet hat. Ich hasse Selbstmitleid und ich bin nicht mehr dafür gemacht Opfer aufzubauen. Viel lieber halte ich mich an die, die einen Weg im Leben gefunden haben. Sei der Falsch oder Richtig. Ich mag einfach selbstständige Leute. Und davon gibt es wenig genug. Und vor allem langweilen sie mich.

Gestern wars dann mal wieder so weit. Mein Telefon bimmelt, und die bekannte stimme sagt den bekannten Satz „Ramon, es tut mir so leid!“ Allein, dass ich den Satz schon mit der Stimme in Verbindung bringe, kann ja eigentlich nicht ganz normal sein. Da Versuchte mal wieder jemand ne Freundschaft zu retten. Ich dachte eigentlich es würde mir mehr Bestätigung geben, wenn jemand angekrochen kommt. In diesem Fall wurde mir einfach nur wieder klar, dass dieser Mensch nirgends wo Anschluss findet, und jetzt wohl oder übel wieder bei mir anklopft. Es ist ein Desaster. Ich hab sie zum Heulen gebracht. Einfach nur weil ich diesmal nicht auf Gutfreund gemacht habe.

Ein einfaches „Ist schon Ok, is alles Ok“ hätte ihr wohl gereicht, und sie hätte alles für mich getan. Aber ich hab gerade meine Ehrliche Egophase. „Nichts ist OK. Aber das is schon OK!“

Oh Mann. Weis nicht warum. Irgend wie muss ich gerade an Ralf denken. Der Junge, den mag ich. Auch wenn er wohl bald sterben wird. Er gräbt in Mittelgründau ganz alleine einen Deutschen Bunker aus. Er wird wohl irgendwann in eine Miene treten, und dann ist das angehende Kind wohl Vaterlos.
Ralfs Schwester wäre übrigens beinahe krepiert. Sie hat sich Pfeiffrisches Drüsenfieber eingefangen. „Sie hatte auf einer Party aus einem Glas getrunken, aus dem Alle getrunken haben. Sie hat sich angesteckt!“ Ich denke einfach sie hatte was mit sonem Seuchenjohnny. Aber, mein Gott. Mir ist nur wieder klar geworden, dass diese Welt nur für eine bestimmte Anzahl von Schaubs gemacht wurde. Je Näher die Geburt des neuen Schaubs rückt, desto mehr ist das Leben eines weiteren Schaubs in Gefahr. Ich hoffe es ist nicht Ralf. Und wenn schon…

Alles in allem wär ich einfach gern ein wenig munterer. Ich bin irgendwie müde und am Abkacken. Scheissen! Das isses. Das wär doch mal ne Devise. Ich freu mich schon auf den Feierabend. Hmmm Feierabend, wie das duftet.

…wenn ich doch heute nicht so scheiss viel Arbeit hier liegen hätte

28.3.07 14:02, kommentieren