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Der erste Eintrag

Hallo liebes Leben, oder wie ich dich oft nenne „werter Haufen Scheisse“.
Ich weis gar nicht warum ich das hier überhaupt angefangen habe. Ich habe noch nie Tagebücher oder etwas dergleichen geführt. Es war einfach nicht nötig mein Leben in irgendeiner Weise festzuhalten. Ich wollte immer nur vergessen.



Das auf dem Bild bin ich. Das ist eigentlich meine Haltung zum Leben. Da sitzen, oder einfach da sein. Ich warte auf den Bus in Richtung „Glück“. Und das nicht erst seit gestern. Ich will gar nicht einsteigen. Ich hoffe einzig und allein, dass er mich über den Haufen fährt und mich aus diesem Garten voller Dummblumen und Idioten reißt, den ich „Mein Leben nenne“.

Warum Nenne ich diese Seite wohl Rock4Justice?

- Justizia ist mein Brötchengeber und nährt mich schon seit Jahren an ihrer mütterlichen
Brust. Und das ohne wirklich was dafür zu wollen.

- Ich bin ganz und gar kein Gerechtigkeitsprediger. NEIN. Es gibt keine allgemeine
Gerechtigkeit. Es gibt für mich nur meine Gerechtigkeit. Und ich verlange nicht viel…

… Nur eine kleine schwarze Kammer, zu der nur ich Zugang habe. Und da schließ ich mich dann drinnen ein, wenn mir wieder mal alle auf den Sack gehen. Und dann soll sie auch für andere Unsichtbar sein. Daß mich auch niemand findet, sollte einer nach mir suchen.

Einfach nur allein sein und meine Ruhe haben. Das sollte wohl meine Bestimmung fürs Leben sein. Das fing schon ganz früh an. Ich kam auf die Welt und das einzige was mir das Leben noch auf den Weg mitgab waren 2 Eier in der Hose. Von nun an war ich auf mich allein gestellt.

…kleiner Zeitsprung… so etwa 18 Jahre…

Irgendwann hab ich mir mal eine Gitarre gekauft. Seit dem weis ich, dass meine große Liebe die Musik und mein Glaube der Rock’n’Roll ist. Also ist es mir nicht mehr möglich geworden ohne beides auszukommen. Ich folge seit dem meinen auf Erden sterblichen Jüngern, den Beatles, den Ramones, den Doors und noch einige andere die ich hier teilweise nicht erwähnen möchte. Und wie es das Schicksal so will, kaufte ich mir dieses Jahr Karten für ein Rolling Stones Konzert. Und was passiert? Keith Richards fällt im Urlaub eine Kokosnuss auf den Kopf. Die Tour wird verschoben und ich kann das Konzert jetzt nicht war nehmen. Die Ärzte sagen man erholt sich von so was meistens nach einer Woche. Aber ich finde es tut immer noch sehr weh…

Liebes Tagebuch, liebes Leben: sollte ich mal für meine Untaten bestraft werden, dann steckt mich in diese schwarze Kammer, die noch dunkler ist als der Hintern eines Schwarzen Stieres in einer mondlosen Prärienacht, und gebt mir meine Gitarre.

Mehr hab ich nie gebraucht. Meine Gitarre, und dann werde ich rocken. Für meine eigene Gerechtigkeit.

Amen
R’n’R

1 Kommentar 11.5.06 15:00, kommentieren



Kochen mit Ramon

Hier mein erster Beitrag zum Thema Gerechtigkeit.

Schluss mit Vorurteilen wie „Männer können nicht allein im Haushalt für sich sorgen“.

Können wir wohl. Das fängt schon beim Kochen an. Ich zeige hiermit wie einfach es doch ist, sich ein leicht opulentes Mahl zu zubereiten.

Hiermit möchte ich zu einem einfachen Gericht beitragen. Es ist nicht nur bei Frauen sehr beliebt. Es geht hier und heute rund um die Eier. Wer meint, dass sei jetzt ein Witz, der hat sich ordentlich ins Ei gekniffen.

Kleine Anekdote zu Historie und Erfindung des Ei’s.

Schon in der Steinzeit war es oft so, dass der übliche männliche Hausneanderthaler (Daheimus Neandatalus), oft selbst sein Essen zu bereiten musste, während sein damals noch sehr selbständiges Weibchen (Emanza Neandatalina), die Brötchen verdienen musste. Schon zu früher Zeit, stand das männliche Tier, auf eine eher schnell gefertigte Mahlzeit.

Und Schwubs, wurde das Ei erfunden. Das Ei ist ein sehr nahrhaftes Schalentier, welches einfach zu zubereiten ist. Bis heute, gibt es in jedem Pärchenhaushalt der Menschen mindestens 2 Eier, oder oft einen ganzen Sack voll.

Hier das erste Gericht: 5 Minuten EI, oder auch Frühstücksei.
-Und jetz ma Butter bei die Fische-

Es ist wohl das älteste Gericht überhaupt. Schon unsere Vorfahren, die Mächtigen Affen, leckten sich die Eier… pardon die Finger nach den Eiern. Man nehme ein Ei, lege es in ein mit Wasser gefülltes, metallisches Gefäß (Topf, Eimer), und bringe dies (Das Wasser) auf einem Herd zum Kochen. So nach etwa 5 Minuten, solange braucht ein handelsübliches
5-Minuten-Ei, kann man das Ei aus dem Wasser nehmen. Jetzt nur noch schnell im kalten Wasser abschrecken. Und fertig.

Tip: Durch das Abschrecken zieht sich die Ei-Membran oder auch Epidermis (Haut) zusammen, und das Ei lässt sich somit besser abpellen.

Experiment (Funktioniert nur wenn sie männlichen Geschlechts sind):
Wenn sie den Sinn des Abschreckens nicht verstehen, dann sollten sie ihre eigenen Eier mal in ein Gefäß mit kaltem Wasser halten und der Sack zieht sich zusammen, das glauben sie gar nicht. Nach Vollendung dieses Experiments, ist das Gefäß zu entsorgen oder bestenfalls sogar zu verbrennen….

…Sie perverses Ferkel.

3 Kommentare 12.5.06 14:53, kommentieren

Und wieder ein Elend

Hallo Liebes Leben,

oder wie ich dich auch gern nenne, elendes Affenhaus. So langsam frag ich mich, was in letzter Zeit wieder los ist. Jegliche Entwicklungsphasen meiner Person scheinen auf einmal anzuhalten. Auf Arbeit wollte man mich in einem neuen Softwareprogramm anlernen. Doch auch da scheint jeglicher Inthusiasmus meiner Vorgesetzten wie weggeblasen. Nicht dass mich das jucken würde, hab ich halt wieder nichts zu tun. Aber ich eignete mir alles an und machte erstaunlich gute Fortschritte. Wahrscheinlich sollte es von vorne herein eine Schikane gegen mich werden, und als ich das dann alles auch noch begriffen hab, haben sie die Lust daran verloren mich zu pisacken.

Was mich auch ein bisschen überrascht, ist die Tatsache, dass ich am vorletzten Wochenende bei einer Sauferei u. a. mein Handy verloren habe. Es ist eigentlich nicht sonderlich überraschend, dass ich es verloren habe (ich verliere ständig irgendwas), aber es ist schon erstaunlich wie ich mit dem Verlust umgehe. Von dem Moment an wo mir klar war, ich trag es nicht mehr bei mir, wusste ich, dass ich es nicht verlegt habe. Ich hatte es im Suff verloren. Ach ja, und meinen Wohnzimmerschlüssel auch. Ich hab die Nacht erst draußen geschlafen, und als mein Kumpane, mich halb erfroren gefunden hat, haben wir den Rest der Nacht in seinem Auto verbracht. (Am nächsten Morgen war der linke Vorderreifen platt …siehe auch myblog.de/nierensieb)

Am nächsten Morgen habe ich meine SimCard sperren lassen. Ich habe gar nicht lange nach meinem Handy gesucht. Es war mir schon fast wurst. Ich hoffe für den Finder, dass er genug Zeit hatte vor der Sperrung noch ordentlich nach Timbuktu zu telefonieren. Das gibt ne saftige Rechnung.

Ich hatte immer Angst davor, mein Handy zu verlieren. Ich hab nämlich sämtliche Adressen und Telefonnummern in meinem Handy gehabt. Indirekt habe ich meine Freunde aussortiert. Von einigen werde ich wohl nie wieder hören oder sehen. Is auch besser so. Die haben e nur alle genervt. Nur um Robert tuts mir leid…

Ich überlege echt, ob ich mir überhaupt ein neues zulegen soll? Ich vermisse nichts. Ganz im Gegenteil.

Die Vorteile:

-Keine Kontrolle von irgendwelchen Idioten
-Man wird nicht mehr zu Verabredungen überredet
-Man muss es nicht ständig suchen, wenn der Akku alle is

Man hat einfach wieder ein Teil weniger dass man verlieren kann, oder auf das man aufpassen muss. Also Leute, SCHMEISST EURE HANDYS WEG! Es wird euch besser gehen.


So ich geh mich jetzt erschießen…

1 Kommentar 16.5.06 14:59, kommentieren

Ach, Mensch

Hallo liebes Leben,

oder darf ich dich „Nie endende Seifenoper“ nennen? Kann mir mal einer sagen, warum in den letzten Tagen einfach gar nichts passiert? Oder es zieht alles an mir vorbei, keine Ahnung. Jeden Tag die gleiche Scheiße. Ich komme mir vor, wie eine immer wieder reinkernierende Eintagsfliege. Jeden Morgen werde ich geboren und jeden Abend sterbe ich. Und am nächsten Tag geht’s weiter. Und immer wieder bin ich dieselbe verdammte Fliege in derselben verdammten Welt.

Dazu verblödet das Volk um mich. Das ist ansteckend. Hier auf Arbeit geschieht auch nichts. Die Leute machen sich einen Spaß daraus Gerüchte in die Welt zu setzten, damit sie damit ihre Untergebenen unter Druck setzen können. Bevor ich an der Reihe bin, denke ich mir was aus. Über mich selbst. Keine Ahnung, da fällt mir was ein. Kleiner Anschlag oder so…

Ach ja, und reden will ich hier auch mit keinem mehr. Egal was man sagt, es kriegt einer in den falschen Hals, oder erzählt es falsch weiter. Deshalb hab ich mich jetzt darauf beschränkt mehr zu zeigen und weniger zu sagen.

Das Lachen hier im Haus ist nicht erwünscht, und wenn mal doch wieder einer, wie sooft in letzter Zeit, in meinem Büro vehement laut lacht, dann zeige ich auf das Bild an meiner Wand und das sieht so aus:



Ich hasse vor allem Leute, die nichts zu sagen haben, und ständig Unruhe in diesen Laden bringen. Ich habe eine unglaubliche Wut im Bauch.

Vielleicht steigt ja deshalb auch mein Alkoholkonsum. Einmal die Woche verlasse ich mit einem Kollegen torkelnd meinen Arbeitsplatz, mindestens. Seit einer Woche bin ich damit beschäftigt, Pfandflaschen zum Minimal zu bringen. Is nicht weit weg. Sind von der Arbeit 10 Minuten. Im letzten halben Jahr hatte sich einiges angesammelt. Gestern brachte ich die letzten Flaschen weg. Dachte ich. Mein Kollege zeigte mir seine leeren vorräte. Ich konnte ja nicht wissen, dass er auch heimlich ohne mich feiert. Ich habe mich dazu bereit erklärt, die Flaschen wegzubringen. Er schämt sich nämlich. Von dem Pfand, werde ich mir Bier kaufen. Dann trink ich mir einen an, und benutze meine Machete.



Ach Liebes Leben, so machst du doch fast schon wieder Spaß

R’n’R

18.5.06 08:58, kommentieren

Dieses Blubbern im Bauch

Hallo Leben,

was hab ich nun schon wieder falsch gemacht?
Ich habe ein tierisches Blubbern im Bauch. Kann das von dem Schnitzel sein, das ich gestern in einer einsamen Stunde in der Burger Station in Hanau zu mir nahm?

Und das Wetter! Scheisse was solln das? Es war eigentlich relativ trocken, gestern. Bis ich mich dazu entschied auch mal KURZ an die frische Luft zu gehen. Eine einzige Wolke verfolgte mich bis in die Station. Und auch wieder zurück. ich hab gesehen wie sie draussen auf mich gewartet hat.

Heute morgen dieselbe Kacke. Ach, was reg ich mich auf. Hab eben ner Kollegin was auf der Gitarre vorgespielt. Sie wollte was lustiges. "Alles aus Liebe". "FINDEST DU DAS LUSTIG?" Ich hatte natürlich sofort eine musikalische Intuition. So kam es dazu das ich erst einen 6/8 Up-Tempo-Blues daraus gemacht habe, dann einen Walzer, und am Ende natürlich einen Shanty.

Es regnete natürlich. Und endlich wurde mir klar, dass diese Scheisswolke nicht nur über meinem Kopf schwebt. Das wurde mir klar, als meine Kollegin sagte:" Es regnet doch ganz schön. Bis ich an der Bushaltestelle bin, bin ich nass (Übersetzt aus Ramons Wörterbuch hies das für mich: "Kannst du mich nicht fahren?).

Und wies süß sie dabei guckte. Ich konnte garnicht weg sehen. Hach, wie sie da lief. Ihre Haare wehten im Wind, immer schwerer werdend durch den vom Himmel prasselnden Regen. Jetzt regnet es aber echt dolle, wenn ich so aus dem Fenster schaue. Vielleicht hätte ich ihr sagen sollen, daß hier n Paar Regenschirme rumliegen.

Püh

Aber das Wetter tut mir ja vielleicht doch ganz gut, auf grund meines momentan wieder stark ausgeprägtem Antiwaschzwangs. Dicht gefolgt vom noch viel stärker ausgeprägtem Scheißdrang. Mist das Schnitzel.

Machs gut

R'n'R

22.5.06 17:43, kommentieren

ach

Hallo Leben,

darf ich dich eigentlich echt noch so nennen? Ich fühle gar nicht mehr so als würde ich am Leben sein. Belebend dagegen sind eher die Geräusche, die aus meiner Darmgegend kommen. Das liegt an diesem Eis, welches ich eben von einer netten Kollegin ausgegeben bekommen habe. Magnum Mandel. Früher hab ich es geliebt. Heute rebelliert mein Körper gegen Süßigkeiten dieser Art. Aber ich konnte nicht nein sagen. Schon gestern nicht. Frauen sind mein Untergang, das waren sie schon immer. Und das ist dann auch noch immer gut gemeint, und deshalb kann ich noch weniger nein sagen. Es sei denn ein Engel bietet mir ein ewiges Leben an. ***NEIN!!!NEIN!!!NEIN***

Geht doch…!

23.5.06 15:18, kommentieren

Heute haben viele Menschen frei

... ich natürlich nicht, weil ich dumm genug war einen Urlaubsantrag als Vertreter zu unterschreiben.

Hallo Leben, da bin ich mal wieder. Das Wetter ist scheisse, das Mittagessen war scheisse, und heut abend werde ich mit Christian ordentlich einen trinken und dann ein bisschen auf seinem Maschinengewehr rumballern.

Dazu habe ich jetzt schon Geldausgaben, ohne wirklich Spaß gehabt zu haben (Armytasche, Daniels Hosenträger). Nach all den Tiefschlägen, die mir das Leben in den letzten Tagen wieder gab, ist mir wieder klar geworden, dass mich nur ein Mensch im Leben versteht. "Al Bundy".

Ich hab mir heute einen Spaß daraus gemacht ein Paar Arbeitskollegen zusammen zu hetzen. Es ist erstaunlich, wei leicht sich Gerüchte verbreiten lassen, und wie schwer sie aus der Welt zu schaffen sind. Aber das soll nicht meine Sorge sein.

Gerde eben kam die eritreische Putze zu mir und fragte mich, wo ihre Kollegen sind? Tja, die guten Damen dachten alle samt, heute sei Feiertag und jetzt riecht es in unserem Pausenraum ordentlich nach Jauche. Ich mach das bestimmt nicht weg.

Die Welt besteht eben doch zum größten Teil aus Idioten und ich bin doch fast froh, diese Ranglisten anzuführen.

Danke Justiz

R'n'R

26.5.06 14:58, kommentieren