Neue Tage Neue Wege

Irgendwie komme ich heute mal richtg überhaupt nicht ausn Arsch.
Der Tag ist mal wieder einer von diesen Tagen, wo ich einfach nur froh bin, dass ich in diesem Job gelandet bin, der es mir erlaubt mich hin und wieder mal zu einem Nickerchen im Klo hinreissen zu lassen. Licht aus und Zzzzz.

Heute Abend werde ich mich mal wieder an mein Aufnahmegerät machen. Die Bierfreunde Mittelhessen brauchen eine Hymne. Und ich soll sie schreibe und aufnehmen. Dabei ist mir wieder mal einiges über mich und meine Kunst klar geworden.

Einen Song schreiben. Das kann sowas jeder, der irgendwie drei Akkorde spielen kann.
Einen guten Song schreiben. Ist schon wieder schwerer. Aber am schwierigsten ist es den richtigen Song zu schreiben.

Ich hängt seit gefühlten 100 Jahren an meinem Neuen Projekt. Johnny Desaster. Immer wieder neue Ideen, vermischt mit Songs, die ich vor 4 Jahren mal als Demo aufgenommen habe. Zu einer Zeit als ich gerade nach Erlensee gezogen bin. Als ich Single war und das eigentlich ne Zeit lang bleiben wollte. Gerade weil ich merkte, wie sehr mich die Musik wieder vereinnahmte. Das tat mir gut. Und das tut mir immernoch gut.

Nur habe ich irgendwann mit dem Demo aufgehört. Achja, ich kam mit Caro zusammen. Nicht das sie mich bewusst vom Musikmachen abgehalten hätte. Sie hat es sogar unterstützt. Aber ein normaler Mensch bekommt das in einer Beziehung nicht wirklich auf die Reihe. Nicht wenn man zusammenlebt. Dann braucht man ein Extra Zimmer. Und ich weis, dass sich der andere irgendwann vernachlässigt fühlt, wenn man sich den Dingen widmet, die mit dem Partner nichts zu tun haben. Ich denke das geht jedem so. Man will ja viel Zeit mit dem Partner verbringen. Es hiess tatsächlich immer wieder „Schatz, du machst keine Musik mehr. Warum?“ Und ich konnte nur sagen: „Es ist nicht so, dass mir Musik nichts mehr bedeutet. Aber sie fehlt mir auch nicht.“ Und das war ja auch die Wahrheit.

Also sich Johanna von mir trennte war das letzte Lied dass ich Ihr vorspielte meine selbstgeschriebene Version von Death of a Clown. Niemals hätte ich gedacht, dass ich sie danach nie wieder sehe. Und niemals hätte ich gedacht, dass ich ihr einen meiner Lieblingssongs als letzten vorspielen würde. Sie sagte, nachdem ich auf der Gitarre den Song klimperte : „Irgendwie machst du mich depressiv. Sei doch mal wieder so wie früher!“

Ich bin ja nicht blöd. Ich war zu der Zeit depressiv oder unglücklich. Und sie war wirklich nicht schuldlos daran. Aus meiner Sicht jedenfalls. Vielleicht war es auch meine Sicht dieser Beziehung zu diesen Zeitpunkt, die sie hat Depressiv werden lassen. Die ärmste. Dann muss sie sich an diesem Tag gefühlt haben, wie ich sooft in 3 Jahren Beziehung. 3 Jahre in der ich tolle Sachen mit ihr erlebt habe. Viel rumgefahren in der Weltgeschichte. Und als Johnny Desaster war ich auch unterwegs. Diese Zeit mit Johanna war eine Energieleistung, die mich heute wahrscheinlich ins Grab bringen würde. Aber Junge Leute kennen kein Stop, oder Langsam. Ich bin Johnny Desaster. Ich bin ein Pferd, kein Esel. Leider. Wenn man mich peitschte, dann rannte ich schneller länger, rasanter. Warum? Keine Ahnung. Meine Bestimmung wahrscheinlich.

Wahrscheinlich ist es mein Kopf und mein Herz. Beides treibt mich gerade dazu eine Muse zu empfinden wie ich sie selten hatte. Ich träume irgendwie von einer realen Fantasy. Nicht nur die Liebe, nein auch das Leben, kommen darin vor. Ich weis, dass ich unter den faulsten Lümmeln der Welt nen Platz aufn Treppchen hätte. Und trotzdem scheine ich im Schlaf doch viel erreicht zu haben. Was hätte nur sein können, wenn ich nicht so viel gegammelt hätte?

Garnichts nehme ich an. Ich war zu Jung zum Arbeiten. Ich war zu jung um wirklich Sinnvolle Dinge zu tun, die mich weiterbrachten.
Ich tat einfach das, was ich im Moment tun musste, sollte, wollte. Vom der damaligen Zeit zu heute hat sich in der Thematik nicht viel verändert. Nur der Energieaufwand ist bei Weitem nicht mehr so hoch wie damals. Kaum zu erklären. Es müsste mich heute alles viel mehr anstrengen. Aber ich scheine das Chillen besser drauf zu haben als früher.

Die Bierfreunde Mittelhessen. Es gibt da so einen echt netten Typen. Ich nenn ihn den Schrader. Er ist sowas wie unser Hausmeister. Ich kenne ihn jetzt seit über 5 Jahren. Er ist Ossi. Ich komm ja super klar mit diesen Leuten. Er hat ein Herz für mich. Er denkt im Urlaub an mich. Schickt mir Bilder von Was weis ich wo er is, und hat dabei meinen Hut auf. Er liebt mich, das weis ich. Obwohl er so ein verhurter Bock ist, kann ich ihm das nicht übel nehmen. Denn er macht was er will.
Und jetz will er dass ich mit ihm zur Brauereibesichtigung nach Lich mitkomme. Da soll ich dann auch das Lied für den Verein zum Besten geben. Es wird nicht Barrierefrei sein, aber die Jungs wollen unbedingt, dass ich komme und setzen alle Hebel in Bewegung, dass ich da einen reibungslosen Aufenthalt haben werde. Sowas muss belohnt werden finde ich.
Und zwei Tage später fahr ich zu ner Freundin in den Pott. Geburtstag. Wieder einige Kilometer in ein Paar Tagen und sicher auch einige Liter Bier. Aber hey. Wenn man eingeladen wird… was will man machen.

Den Song für die Bierfreunde werde ich heute Abend, hoffentlich nicht mit zu viel Perfektionismus, fertig stellen. Mir ist aufgefallen, dass Songs, die ich für andere Leute schreibe, einfach so aus den Kugelschreiber fallen. Ich brauche ein Thema, ein Brainstorming und fertig. Melodie kommt schon fast von alleine.

Ich wünsche mir, Lieber Gott, das die Musik noch lange mein Freund bleibt. Ich wünsche mir dass ich irgendwann die Mittel habe, das Leben zu führen, dass ich mir für die Zukunft vorstelle. Jetzt läuft es passend und gut. Ich habe da nur diesen irren Plan im Kopf. Ich will was unmögliches schaffen, was für mich aber wiederum normal ist. Also der Gedanke, die Vorstellung an dieses Leben das ich haben will. Für mich ist er normal und machbar. Weil nichts unmöglich ist.

Aber ich brauche die Zeit. Alleine in dieser Vorstellung liebe ich sie.
Das gibt mir die Kraft oder wird mein Verderben sein. Egal. Man lebt nur einmal ;-)

25.9.14 18:04, kommentieren

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Ist es Blut, oder ist es Blech?

Ich glaube meine Seele macht gerade so eine Art reset durch.
Fühlt sich aber gut an. Sie geht irgendwie alles durch was in den letzten Jahren gut war. Und immer bleibe ich in Ihr hängen. Einer Frau die gar nicht weis, dass sie mir irgendwann mal das Herz geklaut hat.

Im negativen Sinne könnte man sagen, dass ich mein Leben an mir vorbeiziehen sehe und das ich wohl gerade kurz davor bin drauf zu gehen. Mein heutiger Abend in der Sportbar spricht eindeutig dagegen. Und mein akuter Anfall von Hunger auf chinesisches Essen. Vielleicht wird’s ja was.

Heute musste ich einen Menschen enttäuschen. Es tat gut als es raus war. Aber ich würde niemals jemanden freiwillig enttäuschen. Das fühlt sich scheisse an. Das weis ich. Und komischerweise erinnere ich mich daran, wenn ich jemanden enttäuscht habe. Wenn jemand deshalb zurecht verletzt war. Es fühlt sich immer wieder scheisse an. Aber manchmal muss es sein. Was sich fast noch schlimmer anfühlt ist eine unberechtigte Enttäuschung. Das heisst der Mensch hat was völlig falsches von dir erwartet. Alles schon erlebt.

Heute enttäuschte ich den Guru einer Umbaufirma für mein neues Auto. Ein absoluter Hai. Aber charmant. Ich kam gut mit ihm klar. Ich merke allerdings auch sofort wenn man mir Honig ums Maul schmieren will. Auf den letzten Drücker habe ich mich für eine andere Firma entschieden. Es geht hier um einen Gesamtertrag von über 100.000,00 Euro. Da will natürlich jeder der erste sein. Aber ich glaube er hat mir die andere Firma vorenthalten. Somit konnte ich heute ganz ehrlich sagen, dass ich lange überzeugt war, und mich am Ende aber wer anders mehr überzeugt hat. Ehrlich aus. Geschäftsleuten gegenüber braucht man kein schlechtes Gewissen zu haben.

Meine Offenheit zu den Menschen kommt mir öfter zu Gute als sie mir Probleme macht. Manchmal macht sie mir aber Probleme. Ich fühle mich schnell zu den Seelen verbunden. Deshalb fühlt man sich hin und wieder da verantwortlich wo man es nicht ist. Aber das ist nicht das Problem der Menschen. Das ist mein Problem.

Es macht mir auch wieder spaß zu schreiben. Früher spürte ich eine Last und schrieb ellenlange Texte.

Tastsächlich kam eben mein Präsident zur mir ins Büro. Ja ich schreibe auf Arbeit. Wie fast immer. Und er kotzt sich manchmal bei mir aus. Und dann fragt er mich wie es mir geht. Mir geht s ja an sich immer gut. Aber mir ist dann aufgefallen ,dass man mal die Gegenfrage stellen sollte. Und da erzählte er mir, dass dieses Jahr so viel Scheisse passiert ist wie noch nie.

Ich wusste dass er die dienstliche Haushaltssituation meinte. Und ich konnte ihm nur sagen, dass es mir wohl so gut geht, weil mich das nicht wirklich interessiert. Hier unten an der Nahrungskette. Aber wenn ich mal Sorgen habe, dann entscheide ich mich immer ob es blech oder blut ist, worüber ich mir Gedanken machen muss. Ist es Blut, dann mein Leben betroffen und vielleicht sogar in Gefahr. Ist es blecht, dann ist es nur das Material mit dem ich im Leben arbeite. Das ist „manchmal“ nebensächlich.

In der Wärme die gerade meinen Körper umgibt, werde ich gleich mal einen Sprung in die Sportbar wagen. Christlich wie ich bin, musste ich auch nochmal im Onlinewettbüro vorbeischauen. Bisschen Blech verballern. Das Leben und seine kleinen Unterhaltungsmöglichkeiten.
So muss ich kaum noch an sie denken.
Vielleicht gut so. Sie ist Blut.

23.9.14 18:01, kommentieren

Broken Teil 2

Krass, wie die Zeit vergeht. Ich habe das Gefühl seit meinem letzten Eintrag hab ich mal kurz gehustet. Dabei ist ein halbes Jahr vergangen. Das Jahr der Trennung und naja, irgendwie auch des Todes. Mit meiner Trennung von Caro hats angefangen, und dann sind ein Paar Leute umgefallen wie die Fliegen.
Der härteste Schlag war sicher als Caros Mutter gestorben war. Irgendwie abzusehen alles. Und deshalb genauso traurig. Ich wusste Anfang des Jahres nicht was alles passieren wird. In Anbetracht dem gegenüber was passieren sollte hätte ich mir wahrscheinlich wirklich Sorgen gemacht, wenn ich gewusst hätte, was da alles passieren wird.

Aber jetz sitze ich hier und erfreue mich meines Lebens. Auch wenn es viel ernster ist als früher, scheint es leichter zu meistern zu sein. Ich fühle mich irgendwie reifer. Jetz nicht am Ende meiner Entwicklung, aber wenn ich in den Spiegel schaue stehe ich echt gut da.

Ich hab echt ein Paar harte Angriffe abwehren müssen. Caro wollte mir auf der Nase rumtanzen und hatte sich verzockt. Was ihre Mutter nicht so toll fand und mich dann schon so mehr oder weniger Terrorisiert hat. Doch ich hielt eisern an meiner Entscheidung und meinem Bauchgefühl fest. Ich lebe wunderbar.

Es gibt da gerade einen Menschen. Tatsächlich. Einen Menschen der mir den glauben daran zurückgeben könnte, dass ich fühlen kann wie ein normaler Mensch. Ich fühle an sich wie ein normaler Mensch. Ich habe Hunger, Durst. Ich freue mich wenn die Bayern gewinnen und es ehrt mich, wie die Menschen mit mir Umgehen. Die meisten behandeln mich wie einen König. Ohne Mist. Ich scheine kein verkehrter Mensch zu sein. Mir ist aufgefallen, dass ich Menschen ganz speziell wahrnehme und ihnen dadurch eine besondere Aufmerksamkeit gebe. Deshalb erinnert sich jeder Hans und Franz an mich.

Es hört sich kitschig an. Aber ich suche so langsam nach der wahren Liebe. Bzw. ist mir Bewusst geworden was das ist. Und dass ich es schonmal gefühlt hatte. Aber ich hatte damals andere Dinge im Kopf und es wäre dann sowieso gescheitert. Vielleicht gibt es da aber noch eine Chance.

Wenn ich an sie denke, sie auf einem Bild sehe, mich an einen Kuss mit ihr erinnere, dann weis ich, dass ich mich irgendwann wieder so fühlen will. Und dass ich wohl einen weiten Weg vor mir habe. Aber wenns es mir das alles Wert ist, dann darf ich jetz nicht rumheulen. Ich durfte mich nicht mal beklagen, wenn ich mit meinem Vorhaben ordentlich gegen die Wand brettern würde.

Aber nichts bleibt unversucht. Denn der Traum ist so süß, dass man dafür auch mal durch eine Hölle gehen muss… mal wieder

In diesem Sinne

22.9.14 15:23, kommentieren

Kaputt Teil 1

Mehr als ein Jahr ist vergangen...
...seit dem letzten Eintrag.
Das wird wohl alles seine Gründe haben.

Es ist sehr viel passiert. Viele geht voran. Und wenn viel passiert und wächst, dann geht natürlich auch etwas kaputt.

Zum einen ist das meine Beziehung, die schon fast klassisch für meine Geschichte, von heute auf morgen ein Ende nahm.
Trotzdem hat es sich angedeutet.
Und ich habe doch mehr daran zu kauen als ich es mir zugestehen will.

Ich verweigere gerade jede Konfrontation mit der Frau. Hin und wieder schaut sie vorbei um sich in etwa einen Staubsauger zu leihen, oder nach und nach ihre Utensilien abzuholen.

Das könnte ruhig ein bisschen schneller gehen. Im Grunde bin ich froh, wenn ich nach hause komme, dass niemand da ist. Und andererseits erwischt es mich immer wieder eiskalt, wenn mir auffällt dass jemand da war. Sie. Und dann fehlt hier das Deckchen und sonst was weis ich noch.

Mir fällt dann auch erstmal auf was alles ihr gehört hat.
Die Kuscheltiersammlung bestehend unter anderem aus einem Ottifanten und Poobär hat sie letzte woche abgeholt. Die Tiere habe ich Ihr gekauft.
Sie tummelten Sie auf der Couch. Jetzt ist da nur noch ein Husky. Den hat Sie mir geschenkt.
Ich konnte ihn noch nie leiden.

Ich blicke mal wieder auf drei Jahre voller irrer Geschichten zurück, die ich mit der Frau erlebt habe. Manchmal denke ich, dass es fast geklappt hätte. Mit der andauernden Beziehung, Kinder, Familie.
Doch andererseits wird mir vielleicht klar, dass ich überhaupt noch nicht wirklich im Stande oder in der Lage war mit so einer Art von Leben zufrieden zu sein.

Vielleicht ist das der Grund warum ich nicht völlig am Boden zerstört bin.

Dafür kommen meine Träume wieder. Tagträume. Das Leben an sich fühlt sich gut an. In den Träumen scheint das gewisse Etwas zu sein, dass ich schon länger suche. Ich habe dieses Gefühl schon fast vergessen.

Die letzten Jahre war mein Leben geprägt von Realismus und Souveränität. Die Wahrheit immer vor Augen. Ich lebte eigentlich in jeden Tag. Freundin, Arbeit, manchmal Fussball gucken in der Bar bei einem Steak oder Burger.

Eigentlich nicht schlecht. Wenn man sich nicht immer wieder fragen würde "Ist es das? Ist es das was ich mir gewünscht habe. Ein Leben ohne Gefahr? Ein Leben mit einer Sicherheit, mit der sich ein 50 Jähriger zurfrieden geben sollte?"

Treuer war ich nie zuvor. Das kommt auch dazu. Das hat mich dazu gebracht die ganze Sache als wirklich und ernst zu betrachten. Vielleicht hat mir die Frau aber auch moralisch so die Eier geklaut, dass ich nicht mehr wirklich fähig war ein ernsthaftes Interesse an anderen Frauen zu haben.

Aber, mein Gott, das ist ja auch gut so. Das zeigt auch dass ich halbwegs zufrieden war. Vielleicht sogar mehr als das.

Was mich zur weissglut gebracht hat, war ihre Schludrigkeit im Haushalt, ihr infantilier Umgang mit Geld und dass ich überall und ständig dabei sein musste.

Es hat seinen Charme miteinander einzukaufen. So einmal im Monat wäre Okay gewesen. Aber nein. Mit ihr war ich einmal die Woche einkaufen. Das musste sein. Meisstens war dadurch der Freitagabend, oder der Samstagnachtmittag völlig zerstört.

Und diese ewigen Diskuissionen wegen der Katze. Sie wollte immer ein Haustier. Zwei Hunde hatten wir schon und mussten sie wieder weggeben. Jetzt wollte Sie eine Katze.

Gott sei dank kam immer die Katze vom Nachbarn und hat sich bei uns durchgefressen.

Caro is weg. Die Katze kam aber immernoch. Also hab ich sie reingelassen. Und selbst da wurde mir klar, dass ich keinen Bock auf das Tier hatte. Und irgendwie wollte das Tier nicht mehr aus meiner Wohnung. Es klopfte an die Scheibe, ich lies es rein und da blieb es dann ne ganze Weile und hat mir beim Xbox spielen zugeschaut.

Ja, ich spiele Xbox. Endlich wieder. Gleich an dem Abend als wir schluss gemacht haben flog der Controller in meine Hand. Wahrscheinlich um mich abzulenken. Aber das war komischerweise ein Gefühl von Freiheit.

Ein Gefühl von Freiheit ist es auch ins Bett zu gehen wann man will, heim zu kommen wann man will, sich nicht zu rechtfertigen wenn man mit den Jungs weggeht. Und ich muss auch nicht mehr darauf achten, dass sie spaß hat während ich weg bin. Da lag mir irgendwie was dran.

Ich weiss, dass ich mich nicht mit Ruhm bekleckert habe. Ich weiss, dass ich mit mittlerweile 32 Jahren wohl schon viele andere Wege hätte gehen können. ich weis aber auch, dass ich den Sinn für das Schöne und den Spaß am Leben nicht verloren habe. Das ist mir oft wichtiger als alles andere. Und das bekomm ich ja auch irgendwie hin.

Auf der Arbeit läufts gut. Gott sei dank.

Irgendwie hab ich dieses Gefühl in mir, dass irgendann etwas passiert, dass mir erklärt, warum ich diese irren Wege im Leben einschlage. Es sieht echt aus als würde mich irgendetwas leiten. Ein Instinkt? Ein Glaube?

Ich weis es nicht. Es wird mein Charakter sein.

Die nächsten Tage gibts den nächsten Teil zum Thema kaputt.


Rock4Justice

14.2.14 10:01, kommentieren

2ter Tag auf Arbeit

Merkwürdig.
Die ganze Zeit war ruhe.

Doch seit zwei Tagen plagen mich ganz elende Alpträume.
Und zwar nicht etwa die, an die man sich erinnern kann. Das wär halb so wild.
Es sind die Träume, wo man aufwacht, und einfach nur angst hat, dass man jeden Moment einen Herzinfakt bekommen würde.

Das fotzt mich wirklich sehr an. Ich hab da keinen Bock drauf. Vor allem kenne ich meine angst aus Alpträumen, wo ich vor etwas weglaufe. Das kann ich mir alles erklären.

Ich hoffe nur das mir das alles schlaftechnisch nicht an die Substanz geht.
Nur woran könnte das liegen? Das interessiert mich echt. Womit setzt sich mein Unterbewusstsein auseinander? Und wovor will es mich schützen, weil es mir keine Bilder zeigt?

Allerdings glaube ich auch, dass ich gestern abend was Verdorbenes und vor allem viel zu viel davon gegessen habe.

Mein Kollege ist glaube ich eifersüchtig auf mich.
Ich dachte gestern, als ich ihn hier antraf und begrüßte, dass der schon wieder seit ner woche am Arbeiten ist. So fetig ist der schon wieder.

Es riecht nach einer Bombe.

Bin ja mal gespannt.

Hunger, Durst, Stulgang.... scheint alles soweit in Ordnung

8.1.13 09:39, kommentieren

Früh am Morgen schon beschissen drauf...

...traf oft auf mich zu. Irgendwas ist irgendwann passiert. Eine Stimme sagte "In der Ruhe liegt die Kraft!" Und das ist die blanke Wahrheit.

In der Zeit des Erwachsenwerdens, die wohl ewig dauert, lernt man rückblickend, mit Situationen ganz anders umzugehen.

Es geht hier oft um Menschen. Empathie. Ich kenne mich mittlerweile Besser denn je. Und heute weis ich, dass ich sehr abhängig von der Laune und der Stimmung anderer Menschen bin.

Alleine komme ich fast noch bessser zurecht. Aber in Gesellschaft kann ich Miesepeter einfach nicht ausstehen. Leute, die ständig am Meckern sind. Leute, die intrigieren. Aus ihrem eigenen Unglück heraus. Das hab ich mittlerweile Verstanden.

Wer ausgeglichen ist, der ist nicht böse. Und dass der Mensch nicht ausgegelichen ist, das ist nicht meine Schuld. Aber ich bekomme trotzdem die negative Energie ab, weil dieses Opfer von Mensch einfach nicht begriffen hat, das keiner Ihm was Böses will.

Wie gehe ich also mit meinem Arschloch von Kollegen um.
Heute Morgen sitzt er wieder still an der Pforte und bastelt kommentarlos irgendwelche Wahlurnen. Er redet nicht, weil er schon wieder sauer auf irgendwas, irgendwen ist. Wahrscheinlich ist ihm die Arbeit mal wieder zu dumm.

Wenn er mit mir redet, kommen nur schnippige und zynische Kommentare. Er knallt Stifte und Sachen auf den Tisch. Seine wütende Stimme kotzt mich an. Und ich versuche trotzdem alles um mit ihm klar zukommen.

Ich denke mir manchmal ist weniger mehr. Vielleicht sollte ich ihn einfach mit Liebesentzug strafen. Einfach mal nicht mehr Antworten, oder kommmunikation ganz einstellen.

Manchmal bekomme ich einen Zugang zu ihm. ich weiss noch nicht wie ich das manchmal schaffe. Aber dann kommen leicht harmonische Gespräche bei raus.

An sich ist der Mann auch hilfsbereit. Aber man weis nie, wann dem wieder was über die Leber läuft, und dann sieht der Rot.

Gott sei dank ist er für mich komplett Harmlos, und ich habe gelernt mich nicht auf jede Keilerei einzulassen, weil ich einfach glaube, dass mein Mojo immer noch meine Menschenkenntnis ist.

Wenn der Streiten will, dann soll der streiten. Aber ich gebe ihm nicht das ventil dazu.

Was weis ich wie oft der schon die Abteilung gewechselt hat, dass er jetzt an der Pforte sitzen muss. Und nun hab ich ihn eben an der Backe.

Sehen wir mal wie es weiter geht.

Nur eines ist klar.

Ich bin hier der Boss ;-)
auf dem Planeten Johnny

26.11.12 08:28, kommentieren

Ich komm wieder in mein Blog wow

Das muss ich sowas von in meinem Blog veröffentlichen.
Seit langer Zeit komm ich endlich wieder in mein Blog.

Das ist ja irre.

Heilige Scheisse. Darauf einen Pfefferminz

9.11.12 14:54, kommentieren